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Wittmund: Extreme Witterungsbedingungen in der Schülerbeförderung

Pressemeldung vom 11. Dezember 2012, 11:47 Uhr

Der Winter steht vor der Tür – und auch in diesem Jahr können Schnee und Glatteis zu Behinderungen im Straßenverkehr und somit auch auf den Schulwegen führen.

Die Straßenbaulastträger sind angehalten, Schulwege vorrangig zu räumen und abzustreuen. Dennoch können Probleme beim Erreichen der Schule mit dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fuß auftreten.

In Extremfällen wird der Schulbusverkehr eingestellt und ein Unterrichtsausfall im Gebiet des Landkreises angeordnet. Ein Schulausfall wird über die Rundfunkanstalten und über die Homepage des Landkreises http://www.landkreis.wittmund.de/ rechtzeitig bekanntgegeben. Da Unwetter nicht immer zweifelsfrei vorauszusagen sind und unerwartet auftreten können, muss eine Entscheidung ggf. auch kurzfristig getroffen werden, so dass eine rechtzeitige Information an alle Eltern, Schülerinnen und Schüler nicht immer möglich ist. Auch eine Fehleinschätzung der Lage ist nicht auszuschließen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn in der Nacht oder den frühen Morgenstunden ein Unterrichtsausfall nicht für notwendig erachtet wird, die Lage sich jedoch kurz vor Schulbeginn wider Erwarten verschlechtert.

Bei einem angeordneten Schulausfall sind die Schulen verpflichtet, die Aufsichtspflicht gegenüber Schülerinnen und Schülern, die dennoch zur Schule gekommen sind, zu gewährleisten.

Der Landkreis Wittmund weist daraufhin, dass Eltern der Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches und des Sekundarbereiches I eigenverantwortlich entscheiden können, ob ihre Kinder den Schulweg antreten. Wenn eine unzumutbare Gefährdung durch extreme Witterungsbedingungen auf dem Schulweg befürchtet wird, können die Kinder auch ohne einen angeordneten Schulausfall für einen Schultag zu Hause belassen werden.

Quelle: Landkreis Wittmund – Pressestelle

nid: 754 | sid: 65

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