Energiewechsel

Wittmund: Der Landkreis Wittmund ist glimpflich davon gekommen

Pressemeldung vom 6. Dezember 2013, 11:57 Uhr

Das ist das Fazit, das am heutigen Freitag im Kreishaus gezogen werden konnte. Bereits am Mittwoch wurden zahlreiche Vorkehrungen im Hinblick auf das drohende Unwetter getroffen. Es wurden Mitarbeiter zur personellen Verstärkung der Leitstelle in Rufbereitschaft versetzt. Ferner machte sich die technische Einsatzleitung mit dem Einsatzleitwagen 2 (ELW 2)betriebsbereit. Die Funkversorgung im Kreisgebiet wurde verstärkt. Daneben erfolgte eine laufende Auswertung der eingehenden Unwetterwarnungen, um zeitnah auf die weitere Entwicklung reagieren zu können.

Ab dem Vormittag des 05.12. waren im Landkreis neben dem ELW 2 die Einsatzleitfahrzeuge der Festlandsgemeinden besetzt um einzelne Einsatzabschnitte zu bilden. Die Besatzung des Einsatzleitwagens wurde zur Koordinierung möglicher Einsätze durch einen Verbindungsbeamten des Polizeikommissariats Wittmund ergänzt. Zusätzlich wurden aufgrund der Warnlage in einigen Gemeinden auch Feuerwehrgerätehäuser besetzt. Im Tagesverlauf kam es nur zu vereinzelten Baumbeseitigungen, die auch in die Nacht hinein andauerten. Seit dem Abend stiegen die Pegelstände an der Küste laufend an und erreichten gegen 1 Uhr den Höchststand mit 9,14 m (Pegel Bensersiel). Zu diesem Zeitpunkt wurde unter Federführung des Landrats die Lage beraten und letztlich entschieden, zunächst von der Alarmierung des Katastrophenschutzstabes abzusehen und die weitere Entwicklung abzuwarten. Erfreulicherweise setze dann tatsächlich ein Sinken der Pegelstände ein.

„Es war richtig, angesichts der hochgradigen Warnmeldungen umfassende Vorkehrungen zu treffen. Auch wenn das Einsatzgeschehen überschaubar blieb, hat sich gezeigt, dass der Landkreis Wittmund für solche Szenarien mit technisch guten Einsatzmitteln, geschultem Personal und vorgeplanten Strukturen bestens gewappnet ist “ stellt Landrat Mitthias Köring abschließend fest. Die gewohnt gute Zusammenarbeit mit der Polizei habe sich wieder bestätigt. Er dankte allen eingestezten Einsatzkräften, insbesondere dem Personal der technischen Einsatzleitung sowie dem Kreisbrandmeister Johann Folkers und den Gemeindebrandmeistern.

Quelle: Landkreis Wittmund – Pressestelle

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