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Wilhelmshaven: Stadt ehrt Ludwig von Friedeburg

Pressemeldung vom 25. August 2011, 12:57 Uhr

Es ist guter Brauch in Wilhelmshaven, die berühmt gewordenen „Söhne“ und
„Töchter“ der Stadt zu ehren. Am 30. August 2011 sollen die Verdienst von
Ludwig von Friedeburg gewürdigt werden. Ludwig von Friedeburg kam am 21.
Mai 1924 in Wilhelmshaven als Sohn des Oberleutnants zur See Hans-Georg
von Friedeburg, des späteren Generaladmirals und Oberbefehlshabers der
Kriegsmarine, zur Welt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Ludwig von
Friedeburg als renommierter Sozialwissenschaftler einer der wichtigsten
Akteure der Bildungsreform der 1960er und 1970er Jahre. Er setzte sich
insbesondere für schulformübergreifende Förderstufen und integrierte
Gesamtschulen ein. Ludwig von Friedeburg wurde mit der Goethe-Plakette der
Stadt Frankfurt a.M. und der Ehrendoktorwürde der
Karl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg ausgezeichnet.
Zur sichtbaren Würdigung der Verdienste von Ludwig von Friedeburg findet
am Dienstag, 30. August 2011, um 17.00 Uhr die Enthüllung der Gedenktafel
am Geburtshaus Ludwig von Friedburgs, Gökerstr. 102, 26384 Wilhelmshaven,
sowie um 18 Uhr eine Abendveranstaltung im Oberstufengebäude der
Integrierten Gesamtschule, Friedenstr. 107, 26386 Wilhelmshaven, statt.
Zur Eröffnung und Begrüßung der Abendveranstaltung spricht die
Schulleiterin der IGS Barbara Rossié. Den Vortrag „Ludwig von Friedeburg –
Wissenschaftler und Politiker im Widerspruch seiner Zeit? hält
Kultusminister a.D. Professor Rolf Wernstedt anschließend lädt
Oberbürgermeister Eberhard Menzel zu einem Empfang ein.
Zur Teilnahme an den beiden Veranstaltungen sind interessierte Bürgerinnen
und Bürger herzlich eingeladen.

Quelle: Stadt Wilhelmshaven

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