Energiewechsel

Wilhelmshaven: Oberbürgermeister forciert Gespräche mit der Deutschen Bahn

Pressemeldung vom 22. August 2011, 13:31 Uhr

BAHNHOF WILHELMSHAVEN
Die kürzlich stattgefundene Veranstaltung „1 Jahr vor Eröffnung des
JadeWeserPorts“ am 05. August hat Oberbürgermeister Menzel genutzt, um den
Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn AG für die Region Nord und die
Länder Bremen und Niedersachsen, Ulrich Bischoping, auf die langjährigen
Wilhelmshavener Bahn-Probleme anzusprechen.
Menzel hat in dem Gespräch die Zustände im Bahnhof in der Nordseepassage
verdeutlicht und dabei auch das Bahnumfeld nicht unerwähnt gelassen. Unter
Hinweis auf die unzähligen Gespräche mit den verschiedensten zuständigen
Stellen bei der Bahn beklagte er nicht nur die ungepflegten Zustände,
sondern auch die unübersichtlichen Strukturen, die sich als entscheidend
nachteilig erwiesen hätten, den Zustand in und um den Bahnhof herum zu
verbessern. Ulrich Bischoping sagte zu, mit den einzelnen Verantwortlichen
nach Wilhelmshaven zu kommen, um das Thema in größerer Runde zu besprechen
und Lösungen zu erarbeiten. OB Menzel warte derzeit darauf, dass dieser
anvisierte Termin nun schnellstens stattfinde.
Konkret habe Menzel gegenüber dem Konzernbeauftragten Bischoping den
Bahnübergang Metzer Weg angesprochen. Hier habe die Stadt seit Sommer 2004
vergeblich auf den desolaten Zustand des Bahnübergangs hingewiesen. Eine
Sanierung des Übergangs durch die Bahn wurde frühestens für das Jahr 2013
avisiert. Da sich der Zustand im Lauf der Zeit immer weiter
verschlechterte und die Situation für die den Übergang frequentierenden
Verkehrsteilnehmer damit immer gefährlicher geworden sei, gab es bereits
den Versuch, ob nicht die Stadt im Vorfeld der Aktivitäten der eigentlich
zuständigen DB tätig werden könne, um die Situation zu entschärfen. Es
zeigte sich aber, dass die Stadt hier keinerlei Arbeiten durchführen darf,
dies sei allein der Bahn möglich.
Im Januar 2011 ergab sich dann die Möglichkeit, die Problematik mit dem
vor Ort zuständigen Sprecher der Bahn zu debattieren. Dieser teilte
schließlich mit, dass die Maßnahme um ein Jahr vorgezogen werde. Eine
schriftliche Bestätigung blieb bis heute aus, Nachfragen wurden nicht oder
ausweichend beantwortet.
Zur Thematik Hauptbahnhof Wilhelmshaven habe OB Menzel gegenüber dem
Konzernbeauftragten verdeutlicht, dass Wilhelmshaven mit über einer
Million Tagesbesuchern pro Jahr das wichtigste Tagesausflugsziel an der
niedersächsischen Nordseeküste sei. Viele Gäste reisten mit der Bahn aus
Osnabrück und Oldenburg an – auch zur Weiterfahrt nach Helgoland. Der
Hauptbahnhof stelle für Wilhelmshaven jedoch keine Visitenkarte dar, er
mute ungepflegt und verdreckt an und sei ohne jeglichen Service.
Der Pflege- und Reinigungszustand habe sich zwar nach vielen Gesprächen
mit der DB Station und Service AG geringfügig verbessert, dennoch seien
nach wie vor eine Reihe von unzumutbaren Missständen auszumachen. Nach
mehrfacher Intervention kam es Anfang März 2011 zu einem Gespräch lokaler
Akteure mit den Vertretern der Station &Service AG mit dem Ziel einer
Ordnungspartnerschaft. Der Monate später zugesandte Entwurf war aber
leider nicht unterschriftsreif, da wesentliche mündlich vereinbarte
Positionen nicht enthalten waren.

Quelle: Stadt Wilhelmshaven

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