Energiewechsel

Wilhelmshaven: Oberbürgermeister Menzel sprach Grußwort auf der 10. DEWEK in Bremen

Pressemeldung vom 23. November 2010, 13:28 Uhr

Stadt wird DEWI in Wilhelmshaven auch für die Zukunft

Entwicklungsmöglichkeiten schaffen Oberbürgermeister Eberhard Menzel überbrachte zur Eröffnung der 10. Deutschen Windenergie Konferenz – DEWEK 2010 -, die vom 17. bis 18. November 2010 im Congress Centrum Bremen durchgeführt wurde, Grüße aus der Nordseestadt Wilhelmshaven und betonte dabei, dass beide, das DEWI und die DEWEK ihre Wurzeln in Wilhelmshaven haben, beginnend Ende der 80er Jahre, nachdem durch die Jade-Windenergie-GmbH der damals europaweit erste Windpark auf der Basis von Großwindenergieanlagen errichtet und 1988 in Betrieb genommen wurde.
In seinem Grußwort schilderte Menzel, welch beispielhaft beeindruckende Entwicklung das DEWI nach Aufnahme seiner Arbeit genommen habe. Während anfangs der wachsende Markt in Deutschland zunächst die volle Konzentration auf die Abdeckung der Inlandsnachfrage erforderte, entwickelte sich dann weltweit sprunghaft die Akquisitionstätigkeit und
die Gründung von DEWI-Niederlassungen in Spanien, Brasilien, Frankreich, Kanada, Italien und China. Neben seiner Kompetenz als Forschungsinstitut hat das DEWI heute eine international führende Position als Beratungsunternehmen. Mit der Gründung der DEWI-OCC Offshore and Certification Centre GmbH in Cuxhaven im Jahre 2003 gelang der DEWI-Gruppe
schließlich der Einstieg in den Markt der Zertifizierung von Windenergieanlagen sowie die Positionierung für den derzeit anlaufenden Markt der Offshore-Windenergie. OB Menzel brachte in Erinnerung, dass das DEWI 1992 in Eigenregie die
seitdem im zweijährigen Turnus abgehaltene Deutsche Windenergie-Konferenz DEWEK ins Leben rief, die nach siebenmaliger Präsenz in Wilhelmshaven wegen der ausgeschöpften Tagungskapazität in Wilhelmshaven nach Bremen
verlegt werden musste.Wilhelmshavens Oberbürgermeister berichtete den Teilnehmern, dass die Stadt für die Arbeitsmöglichkeiten und damit für die Zukunft des DEWI in Wilhelmshaven alles tun werde, um neue und notwendige
Entwicklungsmöglichkeiten zu ermöglichen, wie zum Beispiel die notwendige Neuausrichtung des DEWI sprich Integration in die Forschungslandschaft Windenergie, die auch der Jade-Hochschule neue Impulse verleihen könnte.
Die Stadt sei deshalb momentan dabei, mit einer Anpassung des Flächennutzungsplanes die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Erweiterung der Anlagenstandorte zu schaffen.Eine weitere Chance sehe er, so Menzel, im einzigen Tiefwasserhafen Deutschland im Offshore-Bereich. Die Offshore-Windparks kommen allmählich in die Realisierungsphase. Alpha Ventus, für dessen Offshore-Umspannwerk auch Teile in Wilhelmshaven hergestellt und montiert wurden, ist mit 12 Anlagen und einer installierten Leistung von 60 MW nördlich von Borkum feierlich in Betrieb genommen worden. Rund 2.000 weitere Anlagen mit einer Nennleistung in der Endausbaustufe von 24.000 MW seien in der
Realisierungs- und Genehmigungsphase. Hier sehe er Möglichkeiten für Produktions- und Umschlagskapazitäten, die Windenergieanlagen-Hersteller in deutschen Seehäfen suchen. Wilhelmshaven sei in Gesprächen mit verschiedenen Anlagenbauern über die in Wilhelmshaven möglichen Flächen.

Quelle: Stadt Wilhelmshaven

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