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Vechta: „Werden Land nicht aus der Verantwortung nehmen“

Pressemeldung vom 11. Juli 2014, 12:26 Uhr

Schulsozialarbeit in Vechta wird fortgeführt

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Vechta hat jetzt beschlossen, die Schulsozialarbeit an den Schulen in Trägerschaft der Stadt Vechta über den 31.07.2014 hinaus weiterzuführen. Hierfür wird das Beschäftigungsverhältnis mit der Dipl. Pädagogin Theresa Bruchmann um ein weiteres Jahr bis zum 31.07.2015 verlängert. Zudem wird den Schulen zur Durchführung bewährter Präventionsprojekte ein Finanzbudget in Höhe rd. 10.000 Euro pro Jahr aus den allgemeinen Präventionsmitteln der Stadt Vechta zur Verfügung gestellt. Seit dem 01.01.2012 ist Theresa Bruchmann über die Stadt Vechta als Schulsozialarbeiterin an den Schulen eingestellt. Sie ist derzeit etwa jeweils zur Hälfte an der Geschwister-Scholl-Schule und den Grundschulen tätig. Finanziert werden konnte diese Stelle bisher aus den vom Bund für die Jahre 2011 bis 2013 befristet zur Verfügung gestellten Fördermitteln. Diese Mittel sind mit dem 31.07.2014 nunmehr jedoch nahezu ausgeschöpft. Von den Schulleitungen der Grundschulen wird ein höherer Anteil Schulsozialarbeit reklamiert, den man sich auch durch die Aufstockung der Schulsozialarbeit durch das Land um eine weitere ¾ Stelle bei der Geschwister-Scholl-Schule erhofft. Vom Land hat die Stadt Vechta hierzu jedoch noch keine verbindliche Aussage erhalten. Auch hat sich das Land bisher noch nicht zu einem allgemeinen und landesfinanzierten Ausbau der Schulsozialarbeit auch an Grundschulen bekannt. „Wir sehen die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit, die auch durch gesellschaftliche Veränderungen immer stärker wird. Das ist aber kein Vechta spezifisches Problem, sondern bundesweit zu beobachten. Insofern sehen wir das Land in der Verantwortung, das wir durch unseren Beschluss keineswegs aus der Verantwortung nehmen wollen“ so Vechtas Bürgermeister Helmut Gels.

Quelle: Stadt Vechta

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