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Vechta: Teure Beeren – Betreten der Naturschutzgebiete ist nur auf den gekennzeichneten Wegen erlaubt

Pressemeldung vom 16. Juli 2009, 15:53 Uhr

Vechta. Jetzt im Juli/August ist wieder die Zeit gekommen, in der die
Beerenfrüchte so manch einen Sammler dazu verleiten, in der Natur auf
Beutezug zu gehen. Das Sammeln von Wildbeeren in der freien Natur und
Landschaft für den Eigengebrauch ist grundsätzlich erlaubt. Verboten
hingegen ist das Sammeln von Pflanzen und Früchten in ausgewiesenen
Naturschutzgebieten.

Aus diesem Grunde weist der Landkreis Vechta als Untere
Naturschutzbehörde darauf hin, dass in den Naturschutzgebieten die
Wege nicht verlassen werden dürfen und das Sammeln von Früchten
grundsätzlich untersagt ist.

Besondere Anziehungskraft auf Beerensammler übt derzeit das
Naturschutzgebiet Goldenstedter Moor aus. Dort hat sich von benachbart
gelegenen Heidelbeerkulturen die Kulturheidelbeere ausgewildert, die
sich bei ihren Sammlern großer Beliebtheit erfreut. Trotz
Hinweisschildern verlassen die Sammler immer öfter die Wege und betreten
die Flächen, die sich dort überwiegend in Privatbesitz befinden. Neben
Trittschäden an der zum Teil empfindlichen Vegetation wird hierdurch
insbesondere die Tierwelt empfindlich gestört, die zu dieser Jahreszeit
oft noch ein zweites Brutgeschäft tätigt oder dort ihre Ruhebereiche
eingerichtet hat.

Der Landkreis Vechta weist darauf hin, dass in den nächsten Tagen und
Wochen vermehrt Kontrollen durchgeführt werden, weil das Betreten der
Naturschutzflächen einen Verstoß nach dem Niedersächsischen
Naturschutzgesetz darstellt und mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro
geahndet werden kann. Deshalb bittet die Naturschutzbehörde alle Beeren
Suchenden, sich an die geltenden Vorschriften zu halten und das
Betretungsverbot von Naturschutzflächen zu beachten. Ansonsten könnte es
ein teures Vergnügen werden.

Quelle: Landkreis Vechta – Pressestelle

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