Energiewechsel

Vechta: Star mit anspruchsvollem Programm

Pressemeldung vom 21. Juli 2011, 11:20 Uhr

Iris Berben rezitiert in Vechta

Am Freitag, dem 14. Oktober 2011 um 20 Uhr wird die erfolgreiche Schauspielerin Iris Berben in Vechta gastieren und in der Aula der Universität ihr Programm „Verbrannte Bücher – Verfemte Musik“ präsentieren. Begleitet wird sie dabei durch sechs Musiker des Bayerischen Staatsorchesters. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin, die erst kürzlich für ihr Lebenswerk geehrt wurde und aus Produktionen wie „Rosa Roth“, „Buddenbrooks“ und „Krupp – eine deutsche Familie“ bekannt ist, befasst sich zum wiederholten Male mit der Thematik des Dritten Reichs. Sie setzt so ihr erfolgreiches Engagement gegen das Vergessen und für den Dialog fort – schon für die Produktionen „Das Tagebuch der Anne Frank – Tagebücher von Josef Goebbels“ (2002) und „Hitlers Tischgespräche im Führerhauptquartier – Zeugnisse von Holocaust-Opfern“ (2004) war Iris Berben mit Ehrungen bedacht worden. Das in Vechta dargebotene Programm „Verbrannte Bücher – Verfemte Musik“ beinhaltet eine facettenreiche Textauswahl, die von Bertolt Brecht bis hin zu Kurt Tucholsky reicht und deutlich macht, dass all die Literatur vom NS-Regime als Bedrohung empfunden wurde, die das System nicht glorifizierte oder idealisierte. Zu Gehör gebracht wird ferner auch die Musik von Komponisten, deren Werke in der Nazizeit verboten waren – weil sie als „rational“, „unemotional“ oder „zersetzend“ galt. Sechs Musikerinnen und Musiker des renommierten Bayerischen Staatsorchesters werden mit ihren Beiträgen die emotionale Wirkung unterstreichen und die musikalisch begleitete Lesung so zu einem sehr besonderen Abend werden lassen. Karten für diese Veranstaltung, die die Stadt Vechta mit Unterstützung der Volksbank Vechta eG ausrichtet, sind für 28,00 Euro im Rathaus Vechta, Tel. 04441/886-405, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.vechta.de<http://www.vechta.de> sowie in den Geschäftsstellen der Volksbank Vechta erhältlich.

Quelle: Stadt Vechta

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