Energiewechsel

Vechta: Maßnahmen zum Trinkwasserschutz beschlossen

Pressemeldung vom 8. Juli 2014, 09:42 Uhr

Landwirte und Wasserwerk unterzeichnen Schutzkonzept

Seit 1993 eint eine Kooperation im Wasserschutzgebiet Vechta-Holzhausen und das Wasserwerk Vechta das Interesse am Trinkwasserschutz. So werden gemeinsam Lösungen entwickelt, die das Grundwasser nachhaltig schützen sollen, ohne dabei die Belange der Landwirtschaft aus dem Auge zu verlieren. Dafür stellt das Land Niedersachsen pro Jahr ca. 156.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld werden u.a. Wasserschutzzusatzberatungen und freiwillige Vereinbarungen mit den Landwirten finanziert. Festgelegt sind die Maßnahmen in einem Fünfjahresplan, der jetzt von allen Beteiligten für den Zeitraum 2015 bis 2019 beraten und beschlossen wurde. Mit dem Ziel, die Qualität des Grundwassers als Quelle der Trinkwasserversorgung zu sichern und zu verbessern, wurde 1992 das „Kooperationsmodell Trinkwasserschutz“ im Niedersächsischen Wassergesetz (§ 28 NWG) verankert. Auf dieser Grundlage gründeten sich 1993 die ersten Trinkwasserschutzkooperationen. Die Kooperationen sind eigenverantwortliche Gremien der Wasserversorgungsunternehmen und der Landbewirtschafter, die auf freiwilliger Basis zusammenarbeiten. Das Wasserwerk Vechta und viele Landwirte im Wasserschutzgebiet Vechta-Holzhausen waren von der ersten Stunde an mit dabei, zunächst in einer gemeinsamen Kooperation für alle drei Trinkwassergewinnungsgebiete im Landkreis (Holdorf, Vörden, Vechta), seit 2008 dann in der eigenständigen Kooperation Vechta-Holzhausen. Das Wasserschutzgebiet Vechta-Holzhausen hat eine Fläche von ca. 3.500 ha. Von etwa 170 verschiedenen Bewirtschaftern werden über 2/3 dieser Fläche (ca. 2.500 ha) landwirtschaftlich oder gartenbaulich genutzt. Diese Bewirtschafter sind die Zielgruppe der Kooperation und der Wasserschutzzusatzberatung.

Quelle: Stadt Vechta

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