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Vechta: Bildungs- und Teilhabepaket für Senioren

Pressemeldung vom 21. Dezember 2012, 11:30 Uhr

Stadt Vechta führt zum 01.01.2013 „Seniorencard“ ein

Zum 01. Januar 2013 führt die Stadt Vechta die „Seniorencard“ ein. Dieses neue Förderprogramm richtet sich speziell an finanziell schwächer gestellte Senioren in Vechta. Es will ihnen den Zugang zu vielfältiger Angeboten ermöglichen. Die offizielle Bezeichnung lautet „Bildungs- und Teilhabepaket der Stadt Vechta für Senioren“. Für diese freiwillige Leistung hat der Vechtaer Stadtrat jetzt zunächst 10.000 Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt. „Wir sehen unser Förderprojekt als einen weiteren Baustein im Hinblick auf den demographischen Wandel, mit dem wir es auch in Vechta in den nächsten Jahren zu tun haben werden“ so Wilfried Völker, Leiter des zuständigen Fachamtes. „Die „Seniorencard“ ergänzt das bereits gute städtische Angebot für Senioren und die vielen Angebote, die über das Seniorenbüro initiiert und organisiert werden“ so Völker weiter. „Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Seniorenbüros haben wir diese in der gesamten Region einmalige Fördermaßnahme ins Leben gerufen. Wir hoffen nun, dass auch private Unternehmen den Seniorencard-Inhabern Vergünstigungen anbieten“ so Völker abschließend. Interessierte Unternehmen sollen sich bei der Stadt Vechta, Herrn Christoph Wichmann, Tel: 04441-886508 melden.

Für das neue „Bildungs- und Teilhabepaket“ gilt eine Richtlinie. Danach will die Stadt Vechta den finanziell schwächeren Senioren den Zugang zu den bestehenden Angeboten erleichtern. Insbesondere betrifft dies die Gesundheitsprävention, die gesellschaftliche Teilhabe durch Sport, Kultur und Musik und unabhängige Mobilität. Gefördert werden Personen, die mindestens 65 Jahre alt sind, ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Vechta haben und entweder Grundsicherung im Alter erhalten oder laufende Leistungen nach dem Wohngeldgesetz oder als Alleinstehende die Nettoeinkommensgrenze von 1.000 Euro im Monat nicht überschreiten oder als Ehepaar/eheähnliche Gemeinschaft/Lebensgemeinschaft die Nettoeinkommensgrenze von 1.500 Euro im Monat nicht überschreiten. Zuwendungen oder Förderungen werden nur auf Antrag und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen führt die „Seniorencard Vechta“ unmittelbar zu folgenden Vergünstigungen: Kostenlose Nutzung des Stadtbusses in Vechta, Kostenlose Nutzung des Anrufbusses „MobilumVechta“ innerhalb des Stadtgebietes Vechta ab Betriebsaufnahme, Freier Eintritt im Museum im Zeughaus, ein auf 1,00 Euro reduzierter Eintrittspreis im Hallenwellenbad Vechta und Ermäßigung der Kostenbeiträge bei den Seniorenveranstaltungen der Stadt Vechta um 50 %. Daneben werden u.a. folgende Leistungen zur Teilhabe und Bildung bezuschusst: Beiträge zur Mitgliedschaft in Sportverein, Musikverein u.ä., Beiträge zur Teilnahme an Gruppenfahrten von Vereinen, Bildungsträgern, der Kirche und ähnlichen Institutionen, bei denen der Fahrpreis mehr als 10,- Euro beträgt, Beiträge zur Teilnahme an Kursen bei anerkannten Bildungseinrichtungen, Beiträge zur Teilnahme an Tanzkursen, Schwimmkursen bzw. zur Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio, Beiträge zur Teilnahme an Theater-, Musik-, Vortrags- und ähnlichen Veranstaltungen, bei denen der Eintrittspreis die Grenze von 10,- Euro überschreitet. Die Förderung dieser Leistungen erfolgt durch Vorlage der entsprechenden Rechnungen oder Nachweise bei der Stadt Vechta. Die maximale Förderung beträgt 150 Euro pro Kalenderjahr. Die Richtlinien können auf der Internetseite der Stadt Vechta unter www.vechta.de<http://www.vechta.de> eingesehen werden. Die Antragstellung für die „Seniorencard Vechta“ erfolgt beim Seniorenbüro der Stadt Vechta, Rathaus, Burgstraße 6. Das Büro ist zu folgenden Zeiten geöffnet: dienstags von 10.0 bis 12.00 Uhr und donnerstags, von 15.00 bis 17.00 Uhr.

Quelle: Stadt Vechta

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