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Theater Bremen GmbH: Kurz und knapp – Blauer Montag mit „Woyzeck“

Pressemeldung vom 27. September 2013, 08:53 Uhr

Konzerte von Simonne Jones + Candelilla, Chilly Gonzales und Erdmöbel, Wiederaufnahme „Funny, how?“

Blauer Montag mit „Woyzeck“: Klaus Schumachers von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeierte „Woyzeck“-Inszenierung ist am Montag, 30. September, als „Blauer Montag“ ab 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz zu erleben. Aufgeführt wird die musikalische Fassung von Georg Büchners Werk mit der Musik von Tom Waits. Das Hamburger Abendblatt schrieb: „Von Anfang an entwickelt Schumacher die äußeren Stimmen, die auf Woyzeck eindröhnen, als Motoren seiner inneren Dämonen, die schließlich zur Bluttat führen. Das gesanglich wundervolle Ensemble […] harmoniert sehr gut mit dem Live-Orchesterquartett.“ In der Titelrolle ist Simon Zigah zu sehen. Unter dem Titel „Blauer Montag“ sind einmal im Monat Theaterkarten zum Einheitspreis von 20 Euro auf allen Plätzen im Theater am Goetheplatz erhältlich.

Konzert Simonne Jones + Candelilla: Am 2. Oktober findet das neunzehnte Theater Bremen Konzert statt. Das Publikum erwartet gleich zwei Interpreten an einem Abend. Simonne Jones, von der Postpunklegende Peaches einmal als „die Zukunft“ ihres Genres bezeichnet, präsentiert einen Vorgeschmack auf ihr im November erscheinendes Album. Ihre Musik bezeichnet sie selbst als Alternative-Indie-Pop-Elektro-Punk. Live verbindet sie diese mit visuellen Elementen.
Neben Jones tritt an diesem Abend die Münchener Newcomer-Punkband Candelilla auf der Bühne des Kleinen Hauses auf. Ihr aktuelles Album „HeartMutter“ produzierten die vier Frauen bei Nirvana-Produzent Steven Albini in Chicago. Gesungen wird auf Englisch und auf Deutsch, mitunter auch im gleichen Satz. Das Konzert beginnt um 21 Uhr im Kleinen Haus und kostet im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkasse 15 Euro.

Konzert Chilly Gonzales: Am 3. Oktober, präsentiert das Theater Bremen das zwanzigste und einundzwanzigste Konzert. Um 18.30 Uhr sind Chilly Gonzales & Das Kaiser Quartett zu Gast. Es ist das erste Konzert des Pianisten, Entertainer und „musical genius“ in Bremen. Seine Auftritte sind legendär und überall auf der Welt ausverkauft. Zuletzt sorgte der Kanadier mit seinem „Solo Piano II“ Album und vor allem durch sein Mitwirken bei dem Daft-Punk-Album „Random Access Memories“ für Furore. Das Konzert findet um 18.30 Uhr im Theater am Goetheplatz statt; Karten kosten je nach Platzgruppe 27 Euro, 32 Euro oder 37 Euro.

Konzert Erdmöbel: Weiter geht es dann gleich mit dem einundzwanzigsten Konzert der Konzertreihe; ebenfalls am 3. Oktober. Um 21 Uhr präsentiert die Band Erdmöbel das erste Konzert ihrer großen Tour zum zeitgleich erscheinenden Album „Kung Fu Fighting“ im Kleinen Haus (und nicht, wie noch im Leporello angegeben, im Theater am Goetheplatz). Die Band um den Sänger und Songwriter Markus Berges gilt als Garant für ebenso eingängigen wie intelligenten deutschsprachigen Pop. Der Eintritt kostet 20 Euro.

Wiederaufnahme „Funny, how?“: Am 4. Oktober kommt es im Kleinen Haus zur Wiederaufnahme von „Funny, how?“. Die Tanzproduktion von Samir Akika und den Unusual Symptoms ist darüber hinaus auch am 24. Oktober zu sehen. Samir Akika galt lange als das enfant terrible unter den jungen Wilden des deutschen Tanztheaters, dessen zwischen Tanz, Kino, Theater und Subkultur entstehende Arbeiten stets vor allem eines verband: Aus dem Korsett gewohnter Genregrenzen auszubrechen. In seiner ersten Produktion für das Theater Bremen setzten der neue Hauschoreograf und seine Kompanie Unusual Symptoms ihren Weg durch die Freuden eines Lebens im Randgebiet künstlerischer wie gesellschaftlicher Konventionen fort. In „Funny, how?“ treffen die bombastischen Versprechungen einer zunehmend hysterischen Gegenwartskultur auf eine Ästhetik des Do-it-yourself, die nach der slapstickartigen Identität des Einzelnen fragt. – In Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und dem tanzhaus nrw Düsseldorf. Mit „Penguins & Pandas“ ist im Oktober im Übrigen eine weitere in Bremen entstandene Arbeit von Akika im Kleinen Haus zu erleben.

Quelle: Theater Bremen GmbH

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