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Scharnebeck: Lüneburg im Scherenschnitt am 14. Dezember 2012 von 18 – 19 Uhr

Pressemeldung vom 22. November 2012, 16:18 Uhr

Doris Wolter malt nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit der Schere. Das ist sehr mühsam und zeitaufwändig. Sie schneidet großformatige kunstvolle Bilder aus weißem Papier mit einer sehr feinen, scharfen Schere und legt sie auf schwarzen Grund. Da sie die Linien ausschneidet, entsteht die optische Wirkung einer Schwarz-Weiß-Zeichnung. Ihre Motive hat die 76jährige Hobbykünstlerin in ihrer Heimatstadt Lüneburg gesucht: historische Gebäude, so zum Beispiel alle Häuser rund um den „Sande“, Norddeutschlands schönsten Platz, und das Rathaus. Die beiden Kirchen St. Johannis und St. Michaelis zeigt Doris Wolter so, wie die Architekten sie geschaffen haben und kein Tourist sie je zu sehen bekommt, nämlich mit freier Fassade, unverstellt durch Bäume.
Da ihre Kunstwerke so gut ankommen, dass viele Menschen sie besitzen möchten, hat sie sich seit ein paar Jahren auf das Nachschneiden schon vorhandener Motive verlegt, denn die Originale möchte sie nicht hergeben.
Die Ausstellung der einzigartigen Kunstwerke aus Papier wird am 14. Dezember 2012 von 18 – 19 Uhr im Fachwerksaal der Domäne Scharnebeck eröffnet – der Eintritt ist frei. Doris Wolter erklärt und demonstriert gerne, wie sie die filigranen Raritäten herstellt.
Anschließend bleibt die Ausstellung ab 19.30 Uhr begleitend zum Liederabend „Die Farben der Liebe“ im Saal. Vom 17.12.2012 bis zum 18.1.2013 sind die Scherenschnitte im Scharnebecker Rathaus ausgestellt.
Fotos: Lüneburger Stadtansicht mit Wasserturm, weißer Scherenschnitt von Doris Wolter.

Quelle: Gemeinde Scharnebeck

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