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Scharnebeck: Karin-Ose Röckseisen 2. Vors. im Arbeitskreis Kreuzkraut e.V.i.Gr.

Pressemeldung vom 7. Juli 2009, 09:32 Uhr

Kreuzkraut zum Anfassen

Scharnebeck. Viele Weidetierhalter sind durch die Fernseh- und Presseberichte und Info-Veranstaltungen alarmiert und möchten aktiv bei der Bekämpfung der giftigen Kreuzkräuter mitmachen.
Aber der gute Wille allein reicht nicht – man muss auch wissen, was zu tun ist. Das scheitert oft schon an dem Problem, dass viele Menschen trotz der Bilder noch immer unsicher sind, wie denn die verschiedenen gefährlichen Kreuzkräuter wirklich aussehen. Oft kommt es zu Verwechslungen mit anderen Kräutern wie Rainfarn, Pippau, Rainkohl, Gänsedisteln, Johanniskraut usw. . Dadurch machen sich die Menschen nicht nur unnötige Sorgen und Mühe, sondern bekämpfen auch Kräuter, die harmlos und sehr nützlich und wichtig für die Natur sind.
Karin-Ose Röckseisen, sehr aktive 2. Vorsitzende des Arbeitskreises Kreuzkraut e.V., hat deshalb vor ihrem Hauseingang in 21379 Scharnebeck, Am Hang 9, eine Ausstellung von Jakobskreuzkraut eingerichtet. In großen Töpfen hat sie diese giftigen Pflanzen aufgestellt, einige im Rosettenstadium des 1. Wachstumsjahres, andere in voller Blüte. Daneben hängt eine Tasche mit Informationsblättern zum Mitnehmen. So können alle Interessierten sich direkt und anschaulich informieren.
Für Menschen, die weiter weg wohnen, bietet sie außerdem an, verdächtige Pflanzen per Post an sie zu schicken – die Pflanzenkennerin kann dann entweder bestätigen, dass es sich wirklich um Kreuzkraut handelt, oder entwarnen, weil es nur ein harmloses Verwechslungskraut ist, das geschont werden sollte. Wer Hilfe braucht, kann sich auch telefonisch unter 04136-910077 bei ihr melden.
Außerdem bittet sie um Unterstützung beim Ausreißen von Jakobskreuzkraut an Straßenrändern und auf Grünflächen und hofft auf helfende Hände, denn jetzt ist das giftige Kraut überall im Landkreis Lüneburg und in ganz Deutschland und Europa an seinen leuchtend gelben Blütendolden mit 13 Blütenblättern an jeder der kleinen Korbblüten deutlich zu erkennen- der beste Zeitpunkt, um es zu beseitigen, bevor es seine unzähligen Samen mit dem Wind auf die Reise schickt. Auch einzeln stehende Pflanzen sollten entfernt werden, denn wo heute ein Kreuzkraut steht, sind es im nächsten Jahr schon viele.

Quelle: Samtgemeinde Scharnebeck – Pressestelle

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