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Region Hannover: Ohren auf – Warum ist Hören nicht gleich Verstehen?

Pressemeldung vom 24. Oktober 2016, 13:26 Uhr

Man kann nicht nicht kommunizieren. Das hat der Kommunikations-wissenschaftler Paul Watzlawick schon in den 1960er Jahren festgestellt. Untersuchungen zeigen: 50 bis 80 Prozent unserer Wachzeit verbringen wir mit Kommunikation. Doch: Von dem, was wir mitteilen, kommt bei der Gesprächspartnerin oder dem Gesprächspartner längst nicht alles an. In der Reihe „Matinee im Foyer“ am Sonntag, 23. Oktober 2016, dreht sich alles um das Zusammenspiel von Ohr und Gehirn beim Zuhören und Lernen. „Ohren auf – Warum ist Hören nicht gleich Verstehen?“ ist der Vormittag überschrieben. Los geht es um 11 Uhr im Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover. Der Eintritt kostet drei Euro. Getränke sind frei.

Wieso reden wir manchmal zwar die gleiche Sprache, aber doch aneinander vorbei? Wie entsteht aus Wörtern und Sätzen ein Sinn? Was muss ich tun, um richtig wahrgenommen zu werden? Darüber diskutieren Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Ärztliche Leiterin des Deutschen HörZentrums der Medizinischen Hochschule Hannover, der Psychologe Prof. Dr. Jonas Obleser, Leiter der Arbeitsgruppe Auditive Kognition an der Universität Lübeck, die klinische Linguistin und Lehrlogopädin Dr. Annette Marek vom Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover, sowie Gabriele-Regina Thomas, Dozentin für Rhetorik aus Hannover. Moderatorin Tanja Schulz leitet das Gespräch. Wie viele Erkenntnisse das Publikum mitbekommen und erfasst hat, zeigt sich spätestens gegen Ende in der Fragestunde.

Karten können vorab per E-Mail an presse@region-hannover.de oder telefonisch unter (0511) 616-22208 reserviert werden. Der Veranstaltungsraum ist stufenlos erreichbar. Hörgeschädigte mit Hörgerät, die das Akustiksignal technisch verstärken wollen, werden gebeten, dieses bei der Anmeldung anzugeben.

Quelle: Region Hannover

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