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PETA Deutschland e.V.: Illegales Schächten: Schlachthofbetreiber nach Strafanzeige durch PETA zu Geldstrafe verurteilt

Pressemeldung vom 13. Dezember 2016, 14:46 Uhr

Das Amtsgericht Salzgitter verurteilte am 12. Dezember, den Betreiber eines Salzgitter Schlachtbetriebes zu einer Geldstrafe von 1.350 Euro. Er hatte vor fast zwei Jahren ohne Erlaubnis mindestens ein Schaf geschächtet. Dazu kommentiert Krishna Singh, Justiziar bei PETA:

„Die Tierrechtsorganisation PETA begrüßt die Verurteilung durch das Amtsgericht Salzgitter. Das Schächten ist Tierquälerei und eine Straftat, die hart bestraft werden muss. Der Schlachthofbetreiber kommt hier mit einem blauen Auge davon, wünschenswert wäre eine angemessenere Verurteilung.“

Im November 2013 erstattete PETA Strafanzeige gegen zwei Betreiber eines Schlachtbetriebes aus Salzgitter. Der Tierrechtsorganisation war ein Video zugespielt worden, auf dem das Schächten dokumentiert war. Bei vollem Bewusstsein wird beim Schächten den Tieren die Kehle durchgeschnitten. Dabei handelte der Betrieb ohne Genehmigung. PETA schaltete sowohl das örtliche Veterinäramt als auch das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium ein. Nach fast zweijährigen Ermittlungen und weiterer Zuarbeit durch PETA hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Mai 2015 Anklage gegen den Beschuldigten erhoben, der heute verurteilt wurde. Der gegen den zweiten Beschuldigten beantragte Strafbefehl wegen Tierquälerei wurde bereits im Juli 2015 rechtskräftig; es wurde eine Geldstrafe von 450 Euro verhängt.

Quelle: PETA Deutschland e.V.

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