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PETA Deutschland e.V.: Gericht entscheidet über vorläufigen Verbleib des Schimpansen Robby bei Circus Belly – Statement von PETA Deutschland e.V.

Pressemeldung vom 7. Dezember 2015, 09:25 Uhr

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt sich bereits seit Jahren für die Rettung des 40-jährigen Schimpansen Robby aus dem Circus Belly ein. Heute gab das Verwaltungsgericht Lüneburg bekannt, dass Robby bis zum Hauptsacheverfahren des Falles im Circus Belly bleiben muss. Zuvor entschied das zuständige Veterinäramt Celle, das Tier bis Ende des Jahres in eine Auffangstation zu übergeben, Dazu kommentiert Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA Deutschland e.V.:
„Entscheidend ist die Tatsache, dass das Gericht – sogar im vorläufigen Rechtsschutzverfahren, also nach summarischer Prüfung – eindeutig festgestellt hat, dass die Einzelhaltung des Schimpansen Robby tierschutzwidrig ist. Damit ist die seit Jahren vorgetragene Position von PETA nachdrücklich bestätigt worden. Es ist naheliegend und nachvollziehbar, dass ein Verwaltungsgericht bei mehreren, sich teilweise widersprechenden Gutachten und einem Zeitraum von über 30 Jahren nicht im Eilverfahren über einen Fall entscheidet, der dermaßen in der Öffentlichkeit steht. Die Tierrechtsorganisation fordert – anders als es der derzeitigen Praxis entspricht -, dass in der Angelegenheit keine Gutachter, die der Zoo-Branche zuzuordnen sind, zur Bewertung herangezogen werden dürfen. Denn: Zoos stehen selbst wegen verhaltensgestörter Tiere und mangelhafter Haltungen in der Kritik von Tierschützern. Deshalb ist eine neutrale Bewertung nicht zu erwarten; stattdessen sollte die Beurteilung ausschließlich von objektiven Gutachtern vorgenommen werden. PETA geht davon aus, dass das Verwaltungsgericht im Hauptsacheverfahren zu Gunsten von Robby entscheiden wird, weil sein Leben im Zirkus – nicht nur wegen der Einzelhaltung, sondern auch wegen der mangelhaften Gehegegröße und -ausstattung – mit erheblichem, aber vermeidbarem Leiden einhergeht.“

Quelle: PETA Deutschland e.V.

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