Energiewechsel

Peine: Ein weiterer Krankheitsfall der Neuen Influenza im Landkreis Peine

Pressemeldung vom 24. Juli 2009, 10:54 Uhr

Peine. Bis zum Donnerstagnachmittag wurden dem Gesundheitsamt des Landkreises Peine ein weiterer Krankheitsfall der Neuen Influenza („Schweinegrippe“) gemeldet. Die Anzahl der erkrankten Personen hat sich damit auf 24 erhöht. In 13 weiteren Verdachtsfällen konnte Entwarnung gegeben werden. Das haben Untersuchungen durch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) ergeben. In 37 Verdachtsfällen stehen die Ergebnisse noch aus.
Der Erkrankte stammt aus der Gemeinde Vechelde und hat sich bei einem Urlaub in Spanien mit dem Virus infiziert.
Acht Personen befinden sich derzeit noch in häuslicher Quarantäne. 16 Patienten sind bereits wieder symptomfrei.
Der Anstieg der Erkrankungsfälle ist im wesentlichen auf Rückkehrer aus dem Urlaub zurückzuführen. Die meisten kommen aus Spanien (80% im Landkreis Peine). Bei dem starken Anstieg der Verdachtsfälle handelt es sich jedoch oft um Kontaktpersonen der Urlaubsrückkehrer. So haben sich im Landkreis Peine inzwischen drei Kontaktpersonen von Urlaubsrückkehrern angesteckt.
Um solche weiteren Infektionen nach Möglichkeit zu vermeiden, ist das Gesundheitsamt auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. Deshalb hier noch einmal die Vorgehensweise bei Verdacht auf neue Influenza:
Die Symptome der Neuen Grippe A/H1N1 ähneln den Symptomen der jährlichen Grippe im Winter (saisonale humane Influenza): Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit. Einige Menschen, die mit dem Erreger der Neuen Grippe A/H1N1 infiziert waren, berichteten auch über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Bei einem Verdacht auf Neue Grippe sollte ein Arzt angesprochen werden, insbesondere wenn man sich in betroffenen Gebieten aufgehalten oder Kontakt mit möglicherweise infizierten Personen gehabt hat. Der Arzt sollte telefonisch auf den Verdacht hingewiesen werden, unter anderem um zu verhindern, dass ein Patient im Wartezimmer andere Personen ansteckt. Auf dem Weg zur Praxis ist ein enger Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden. Grundsätzlich sollten beim Husten oder Niesen Mund beziehungsweise Nase bedeckt sein. Es wird empfohlen, in den Ärmel zu husten oder zu niesen. Zudem ist die Verwendung von Einmaltaschentüchern sinnvoll.
Sofern die bereits erwähnten Symptome bestehen, sollte bis zur weiteren Klärung durch die Untersuchung des Arztes nach Möglichkeit der Kontakt mit anderen Menschen vermieden werden. Hierzu zählt insbesondere auch der Besuch von Veranstaltungen und Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen (öffentliche Verkehrsmittel, Kinos, Theater, Kirchen, Konferenzen, Konzerte etc.).
Der Arzt wird den Betroffenen dann über die weiteren Maßnahmen – auch für Kontaktpersonen – beraten. Besondere Regeln gelten für Kontaktpersonen, wenn sie in sensiblen Bereichen arbeiten. Dies sind Mitarbeiter von Altenheimen, Kindergärten, Schulen, Krankenhaus, Arztpraxen und Lebensmittelbetrieben. In diesem Fall ist auch das Gesundheitsamtes des Landkreises telefonisch unter 05171 / 7000-01 zu informieren.
Um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, sollten allgemeine Fragen von Menschen, die keine Symptome aufweisen, vorwiegend über das Internet und Broschüren beantwortet werden.
Ausführliche Informationen finden sich im Internet auch auf folgenden Seiten:
www.rki.de
www.wir-gegen-viren.de
Informationen für ausländische Mitbürger: http://www.bundesregierung.de/nn_56546/Content/DE/Artikel/IB/Artikel/2009-07-15-neue-grippe.html

Quelle: Stadt Peine – Pressestelle

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis