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Osterode am Harz: Osterode am Harz zeigt Flagge für Tibet

Pressemeldung vom 7. März 2016, 13:19 Uhr

Am 10. März hisst die Stadt Osterode am Harz am Rathaus wie schon in den vergangenen Jahren die Tibet-Flagge. Sie will damit ein Zeichen für Menschenrechte setzen. Bürgermeister Klaus Becker beteiligt sich an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e.V., um im Namen der Stadt ein Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk zu setzen. Das Land ist seit über 60 Jahren von China besetzt.

„Derzeit sind Flucht, Vertreibung und Menschenrechte vor allem durch die Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten im Blick. Dabei wird leicht übersehen, dass es auch in anderen Teilen der Welt, eben auch in Tibet, Menschenrechtsverletzungen gibt,“ begründet so Osterodes Bürgermeister Klaus Becker die Aktion. Osterode am Harz beteiligt sich seit 2005 an der Kampagne, die 1996 von der Tibet Initiative Deutschland e.V. initiiert worden ist.

Hintergrund zum Aktionstag 10. März In Folge der Besetzung durch China im Jahr 1949/50 erhob sich das tibetische Volk am 10. März 1959 in Lhasa gegen die chinesische Besatzungsmacht. Aus Sorge um das Leben des Dalai Lama versammelten sich etwa 300.000 Tibeter vor seiner Sommerresidenz Norbulingka. Der Dalai Lama musste ins Exil nach Indien fliehen und der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen. Nach Angaben der Tibet-Initiative kamen mindestens 87.000 Tibeter dabei ums Leben. Heute leben danach zwischen 120.000 und 150.000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.

Weitere Informationen zur Kampagne der Tibet Initiative Deutschland e.V. erhalten Sie hier: www.tibet-flagge.de

Quelle: Stadt Osterode am Harz

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