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Osterode am Harz: 22.425 Euro: Osterode erreicht Spendenziel für „German Doctors“

Pressemeldung vom 22. Dezember 2016, 16:33 Uhr

Bürgermeister Klaus Becker (56, parteilos) war sich sicher: Die Osteroderinnen und Osteroder werden die Organisation „German Doctors“ mit einem Betrag von 22.130 Euro unterstützen und ist darauf eine Wette eingegangen. Das Spendenziel wurde mit 22.425 Euro (Stand 22. Dezember) schon gut eine Woche vor Ablauf der Wette erreicht. Jetzt geht der Bürgermeister baden.

Der angestrebte Betrag entspricht einem Euro für jede Osteroderin und jeden Osteroder. Sidney- Sophie Blume, Leonie Merten, Malin Stange, Carolin Pilz und Emely Merten aus der Sösestadt, sämtlich Schülerinnen des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums, hatten den Verwaltungschef herausgefordert. Sie würden es schaffen, von Mitte September bis zum Jahresende diese Summe zusammenbekommen. Der Bürgermeister ließ sich gerne darauf ein. Der Einsatz von Becker: Ein Sprung im Januar ins eiskalte Wasser des Osteroder Freibades, sollten die Schülerin ihr Ziel erreichen. Heute trafen sich die Schülerinnen im Osteroder Rathaus mit Becker. „Ich gratuliere euch ganz herzlich. In so kurzer Zeit so viel Geld einzusammeln, das ist eine besondere Leistung“, lobte er das Engagement. Carolin Pilz schilderte, wie sie vorgegangen sind. Aktionen auf dem Osteroder Wochenmarkt und dem Weihnachtsmarkt, Presseaktionen und Spendenaufrufe an Firmen, Apotheken oder Ärzte haben sie initiert. „Wir waren überrascht, wie viele Privatpersonen gespendet haben, das war echt irre, wir freuen uns megamäßig“, zieht sie Zwischenbilanz. Denn noch wären ja noch ein paar Tage bis Silvester Zeit, um das Spendenaufkommen weiter zu erhöhen. Einen Termin für die Wetteinlösung gibt es auch schon: Voraussichtlich am 13. Januar wird der Bürgermeister in das winterkalte Wasser des Osteroder Freibades springen.

Hintergrund: German Doctors ein eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt. Der Verein entsendet Ärztinnen und Ärzte nach eigenen Angaben zurzeit in acht Projekte auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und Sierra Leone. Die Mediziner arbeiten dabei im Urlaub oder im Ruhestand unentgeltlich. Mehr als 6.700 Einsätze wurden nach Vereinsangaben seit 1983 durchgeführt.

Quelle: Stadt Osterode am Harz

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