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Löningen: Inklusion, am Beispiel der Maximilian Kolbe Schule Löningen

Pressemeldung vom 18. Dezember 2013, 15:36 Uhr

Die Maximilian Kolbe Schule verändert sich im Rahmen des Inklusionsprozesses an Niedersächsischen Schulen zum Förderzentrum sonderpädagogischer Unterstützung. Bis 2018 müssen alle Schulen in Niedersachsen zu inklusiven, d.h. barrierefreien Schulen umgestaltet sein. In der Zwischenzeit werden vorrübergehende Schwerpunktschulen, sogenannte Förderzentren, benannt. Die Maximilian Kolbe Schule Löningen gehört dazu. In erster Linie wurde die Maximilian Kolbe Schule auf Grund ihrer baulichen Barrierefreiheit als Förderzentrum betitelt. In zweiter Linie erfolgt von hier, auf Grund des besonders pädagogisch geschulten Lehrpersonals an einer Förderschule, die Organisation der Zusammenarbeit zwischen dem Förderzentrum und den allgemeinen Schulen im Einzugsgebiet. Dazu gehören alle Schulen in Löningen, Evenkamp, Bunnen, Wachtum, Lindern, Lastrup, Bevern und Essen (Oldb.). Die Förderschullehrkräfte sind zum einen an den benannten Schulen als Berater, zum anderen als Unterstützer da. Die beratenden Funktionen beinhalten: Koordination von Hilfe, Anschaffung und Einsatz von Hilfsmitteln, Beratung von Eltern, Lehrkräften und Schülern sowie die Mitarbeit in der Praxisgruppe Inklusion an der jeweiligen Schule. Unterstützend sind die Förderschullehrkräfte in den Bereichen Unterricht in heterogenen Gruppen, Fördermaterialien, Zeugniserstellung, Förderplanung sowie Mobilisierung von Ressourcen tätig. In der Praxis bedeutet das, dass jede Grundschulklasse (der sich im Einzugsgebiet befindlichen Schulen) zwei Förderschullehrkräftestunden für die sonderpädagogische Grundversorgung bekommt. Schülerinnen und Schüler mit eingeschränkter körperlich-motorischer Entwicklung (KME) oder eingeschränkter geistiger Entwicklung (GE) bekommen personenbezogen zusätzlich bis zu fünf pädagogische Mitarbeiterstunden vom Förderzentrum. Ab der 5. Klasse erhalten Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Unterstützungsbedarf individuell zugewiesene Zusatzstunden (3-5 Stunden pro Woche) vom Förderzentrum. Die Schulträgerschaft für die Maximilian Kolbe Schule liegt beim Landkreis Cloppenburg. Die Stadt Löningen unterstützt aber selbstverständlich alle Schulen in ihrem Stadtgebiet und hat sich bereits frühzeitig mit der praktischen Umsetzung der Inklusion an den Löninger Schulen auseinander gesetzt. So hat sich u.a. der Rat der Stadt Löningen am 28.08.2013 von der Schulleitung der Maximilian Kolbe Schule über verschiedene Anwendungsbeispiele informieren lassen. Im Rahmen einer Sitzung des Fördervereins der Maximilian Kolbe Schule war zudem der Löninger Bürgermeister Thomas Städtler als Mitglied anwesend. Städtler zollte großen Respekt für das Engagement des Vereins. „Gerade Kinder, deren Potentiale besonders gefördert werden, müssen öfter in den Blick der Öffentlichkeit kommen“, so Städtler. Um die Lern- und Freizeitmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler zu verbessern möchte der Förderverein einen Kleinbus mit neun Sitzplätzen anschaffen. Diesbezüglich wird Löninger Unternehmen die Möglichkeit geboten auf diesem Fahrzeug Werbung zu schalten um die Anschaffung zu unterstützen. Die Stadt Löningen wird dieses Vorhaben koordinieren. Der Förderverein Maximilian Kolbe Schule wird Anfang nächsten Jahres auf die Betriebe und Unternehmen zukommen.

Quelle: Stadt Löningen

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