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Liebenau: Partnerschafts-Quartett der Liebenaus traf sich zum Mairundgang

Pressemeldung vom 13. Mai 2014, 11:21 Uhr

Die im Jahr 1991 gegründete Gemeindepartnerschaft zu den Gemeinden Liebenau/Hessen, Liebenau/Sachsen, Liebenau/Oberösterreich wurde in den zurückliegenden Jahren durch gegenseitige Besuche gepflegt. Die Gemeindepartnerschaften sollen dazu dienen, Beziehungen zwischen der Bevölkerung, den Vereinen und Verbänden sowie den Mitgliedern der Kommunalen Gremien zu vertiefen. Am vergangenen Wochenende waren die Bürgermeister der Partnergemeinden auf Einladung von Bürgermeisterin Margit Schmidt wieder in Liebenau zu einem Gedankenaustausch zu Gast. Die Gäste wurden auch von Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner begrüßt.

Die Bürgermeister Mathias Wolf (Sachsen), Peter Lange (Hesse) und Erich Punz (Oberösterreich) informierten über aktuelle Entwicklungen in ihren Heimatgemeinden. Sie berieten über Möglichkeiten und Aktivitäten, die Gemeindepartnerschaften künftig zu gestalten und zu intensivieren. Probleme in Bezug auf die demografischen Veränderungen mit starken Einwohnerrückgängen sowie auskömmliche Kommunalfinanzen sind auch in den Partnergemeinden die zentralen Themen.

Ein Besuchsprogramm in das Wilhelm-Busch- Museum in Wiedensahl rundete das Arbeitstreffen ab. Am Samstagnachmittag nahmen die Gäste am traditionellen Mairundgang des Liebenauer Gemeinderates teil, der in diesem Jahr aufgrund des Regenwetters mit einem Planwagen durchgeführt wurde. Ziel des Mairundganges ist die Weitergabe und der Austausch von Informationen zu verschiedenen Projekten vor Ort sowie zur Entwicklung der Gemeinde.

Ausgangspunkt des diesjährigen Rundganges war der Rottweil-Schießstand der Landes-Jägerschaft. Die Delegation war beeindruckt von einem gerade laufenden Wettbewerb im jagdlichen Schießen. Weiterer Besichtigungsort war der Spargelhof Arkenberg der Familie Dohrmann. Hier erläuterte Klaus Dohrmann sein landwirtschaftliches Unternehmen, insbesondere den Anbau, Ernte und Sortierung des Spargels.

Abschließend führte die Tour in das Naturschutzgebiet „Liebenauer Gruben“. Auf dem Aussichtsturm informierte Bauamtsleiter Dieter Korte über das 142 m² große Areal aus überwiegend zusammenhängenden Stillgewässern, die aus Sand- und Kiesabbau hervorgegangen sind. Die „Liebenauer Gruben“ dienen als Lebensraum für gefährdete Tierarten wie Fischadler, Wachtelkönig und Weißstorch.

Quelle: Samtgemeidne Liebenau

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