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Leer: Die Stadt Leer vergibt zum 6. Mal den Wilhelmine-Siefkes-Preis

Pressemeldung vom 3. Juli 2009, 16:28 Uhr

Leer. Zu Ehren der 1984 verstorbenen Leeraner Schriftstellerin und Ehrenbürgerin, Wilhelmine Siefkes, vergibt die Stadt Leer im Januar 2010 den mit 2.500 Euro dotierten „Wilhelmine-Siefkes-Preis“.

Der Wilhelmine-Siefkes-Preis der Stadt Leer wird alle 4 Jahre für Werke vergeben, die in Ostfriesland entstanden sind oder ein ostfriesisches regionales Thema wählen oder die Wechselbeziehungen zwischen Ostfriesland und anderen Regionen behandeln.

Der plattdeutschen Sprache kommt hierbei als Ausdrucksmittel und/oder als Thema eine besondere Bedeutung zu.

Die Auswahl des Preisträgers oder der Preisträgerin erfolgt durch eine von der Stadt Leer einberufene Jury. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Prämiert werden können sprachgebundene Werke aller Formen und Genres – auch Sachtexte und audiovisuelle Werke – aus allen thematischen Bereichen sowie Lebenswerke.

Der Preisträger bzw. die Preisträgerin wird am Geburtstag von Wilhelmine Siefkes, dem 4. Januar 2010 bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung ist für die 2. Januarhälfte 2010 vorgesehen.

Bisherige Preisträger:

1990 Henry Hes (Groningen/NL) für seine Sammlung „Noadörst“, Gedichte in Groninger Mundart
1994 zu gleichen Teilen Udo Franken (Aurich) für die plattdeutsche Kriminalkurzgeschichte „Springflood“ und Karl-Heinz Madauß (Parchim/Mecklenburg) für den plattdeutschen Roman „Wer weit, wo dar noch kamen ward“
1998 Kees Visscher (Veendam, NL) für seine Erzählungen „De man van de boom“,
„Morellen“, „Hanna Fictorie“, „Onderwegens“ und „tPat van de deugd“
2002 Siegfried Kessemeier (Münster) für die niederdeutsche Gedichtesammlung „inoin“
2006 Arend Remmers (Schwelm) für sein Werk „Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade“.

Auskunft: Stadt Leer, Fachdienst Kultur, Doris Ulfers-Brandt, Rathausstr. 1, 26789 Leer, Telefon: 0491/9782-425, Fax: 0491/9782458, Mail: doris.ulfers.brandt@leer.de Internet: www.stadt-leer.de

Quelle: Stadt Leer – Pressestelle

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