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Landkreis Peine: Einfach und sicher: Auftragsvergabe des Kreises erfolgt zukünftig per Mausklick

Pressemeldung vom 24. November 2010, 13:45 Uhr

2010-11-23
Pressebericht 147/2010 Von „A“ wie Ausschreibung bis „Z“ wie Zuschlagserteilung – mit dem neuen Vergabeportal „Deutsche eVergabe“ ist es künftig möglich, den gesamten Ausschreibungsprozess von der Vorbereitung über die Bekanntmachung sowie Durchführung bis zur Bewertung und Zuschlagserteilung rechtskonform durchzuführen.

Für interessierte Unternehmen bietet der Landkreis Peine gemeinsam mit der Deutschen eVergabe am 16. Dezember, 18 Uhr, im Großen Sitzungssaal des Kreishauses eine Informationsveranstaltung an.
„Die Verantwortlichen beim Landkreis Peine hatten sich aufgrund der Vorzüge bewusst für die ‚Deutsche eVergabe‘ entschieden, da hiermit ein schneller und komfortabler Zugang zu aktuellen Ausschreibungen für Bieter gewährleistet ist“, erläutert Arno Kruse, Leiter der Zentralen Vergabestelle des Landkreises Peine, die Beweggründe, ein elektronisches Vergabesystem einzuführen.
Einen weiteren Mehrwert stellt die kostenfreie Registrierung und Recherche auf dem Bekanntmachungs- und Vergabeportal dar. Die Bieter können nach der Registrierung umgehend mit der regionalen oder überregionalen Recherche nach Ausschreibungen beginnen. Da es sich um eine webbasierte Anwendung handelt, setzt die Bedienung nur einen gängigen PC und einen Internetbrowser bei den Unternehmen voraus.

Dreh- und Angelpunkt ist der „Vergabe-Safe“. Dieser bildet das kostenlose Kommunikationsmedium zwischen Bieter und ausschreibender Stelle.

Das Pendant auf Seiten der Bieter ist der sogenannte „Projekt-Safe“. In diesem speziell gesicherten Bereich können alle Informationen zu einem gewählten Vergabeverfahren abgerufen, Referenzen und Eignungsnachweise hochgeladen sowie Angebote an eine Vergabestelle online übertragen werden.

„Wer dagegen die konventionelle Form der Angebotsabgabe in Papierform bevorzugt kann dies natürlich auch noch weiterhin tun“, betont Kruse.

Ein Vergabemanagement-System inklusive flexibler Workflowsteuerung stellt die zweite Stufe dieses eVergabe-Systems dar. Damit wird sowohl für Bieter als auch für den öffentlichen Auftraggeber die Durchführung eines rechtssicheren Vergabeverfahrens bzw. einer rechtssicheren Prozessführung bei umfassender Dokumentation der einzelnen Entscheidungsschritte gewährleistet. Zudem wird ein hohes Maß an Kommunikation zwischen Vergabestelle und Bieter in höchst effizienter Weise sichergestellt. Es hilft dem Bieter bei der Einhaltung formaler Vorgaben und Fristen und trägt somit zur Vermeidung rein formaler Fehler bei der Angebotserstellung und Abgabe bei.

„Das Risiko einer verspäteten Angebotsabgabe per (Post) Boten ist damit passé“, erklärt Kruse.

Landrat Franz Einhaus sieht in dem neuen elektronischen Vergabesystem einen weiteren Schritt, die modernen Kommunikationstechniken in das Verwaltungshandeln einzubeziehen.
Das mittelfristige Ziel besteht darin, Verwaltungsvorgänge komplett auf elektronischem Wege abwickeln zu können.

Quelle: Landkreis Peine

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