Energiewechsel

Landkreis Osterode am Harz: Forum Ressourceneffizienz Niedersachsen

Pressemeldung vom 29. September 2016, 16:19 Uhr

Der Beirat der Initiative Zukunft Harz (IZH) war zu Gast im CUTEC-Institut in Clausthal-Zellerfeld, dem Projektträger für das neue Beratungsnetzwerk für Energie- und Materialeffizienz: Forum Ressourceneffizienz Niedersachsen, kurz FoReN. Dr. Torsten Zeller, Abteilungsleiter Ressourcentechnik im CUTEC Institut, informierte über den aktuellen Projektstand des von der IZH initiierten Kooperationsprojekts. Beim Beratungsnetzwerk FoReN steht der effiziente und damit kostensparende Einsatz von Energie und Material in produzierenden Unternehmen im Fokus. Für dieses Projekt konnten die verschiedensten Partner und Unterstützer gewonnen werden, darunter u. a. die Energieagenturen aus Goslar und Göttingen, die Sparkassen Goslar/Harz und Osterode am Harz, die Volksbank im Harz, die Harz Energie und auch die Unternehmensverbände MEKOM Regionalmanagement Osterode und pro Goslar. Aktuell ist ein Förderantrag bei der NBank in Hannover gestellt. Geplant ist, dass das Beratungsnetzwerk FoReN seine Arbeit zum 01. März 2017 beginnt. Der Beirat informierte sich über zwei weitere Projekte und deren Umsetzungsstand: Unterstützung des UNESCO-Welterbes im Harz und das neue ZIM-Kooperationsnetzwerk LIMAX. Gerhard Lenz (Stiftungsdirektor der Welterbestiftung im Harz) stellte die gemeinsamen Zwischenergebnisse von Welterbestiftung und IZH im Institutionalisierungsprozess UNESCO Welterbe im Harz vor. Es wurden Best-Practice-Vergleiche und verschiedene Optionen von Geschäftsmodellen analysiert. Aktuell wird eine Kommunikationsstrategie gemeinsam erarbeitet. Ziel ist die Finalisierung eines Geschäftsmodells für die Institutionalisierung, um die (inter)nationale und regionale Sichtbarkeit des UNESCO-Welterbes im Harz zu erhöhen.
Mit einem neuen ZIM-Kooperationsnetzwerk „Praktizierter Leichtbau im Maschinenbau“, kurz LIMAX, soll ähnlich dem erfolgreichen REWIMET-Cluster eine intensivere Zusammenarbeit mit der TU Clausthal erreicht und die Innovationskraft der regionalen Unternehmen gestärkt werden. Die innos-Sperlich GmbH aus Göttingen ist beauftragt die Idee von Prof. Meiners (TU Clausthal) und der gemeinsamen Clusterinitiative von IZH, Prof. Wesling (TU Clausthal) und MEKOM aufzubauen. André Kaufung (Geschäftsführender Gesellschafter der innos-Sperlich GmbH Göttingen) berichtete, dass sich in der ersten Phase bereits eine Vielzahl von regionalen und überregionalen Unternehmen in diesem Netzwerk zusammengefunden haben, u. a. die Firmen Eckold, SincoTec, Mann + Hummel, Eisenhuth und KKT. Weitere Partner mit innovativen Ideen sind willkommen. Die IZH unterstützt diesen Prozess bei der Gewinnung weiterer Unternehmen und Partner sowie der inhaltlichen Konzeption des Projektes mit dem Ziel, der nachhaltigen Etablierung in der Region mit einer Geschäftsstelle des Netzwerks LIMAX. Hintergrund Der Beirat ist besetzt mit wesentlichen Akteuren der Region. Dies sind u.a. Unternehmer, Tourismusexperten, der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig, die Vorstände von Sparkassen und Volksbanken, MdLs, Bürgermeister, Vertreter der Industrie- und Handelskammern, der Arbeitsagenturen, die Kreishandwerksmeister, Schulleitungen und weiteren Verbandsvertretern sowie Mitarbeitern der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank).

Quelle: Landkreis Osterode am Harz – Pressestelle

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