Energiewechsel

Landkreis Hildesheim: Landkeis informiert – Auch beim Osterfeuer gibt es Regeln

Pressemeldung vom 13. April 2011, 12:28 Uhr

Kreis Hildesheim (lps). Bereits jetzt beginnen vielerorts wieder die Vorbereitungen für die traditionellen Osterfeuer. Der Fachdienst Umwelt des Landkreises Hildesheim weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass vor und nach dem Abbrennen der Feuer Vorschriften beachtet werden müssen.

So dürfen nur zugelassene Materialien, wie unbehandelte pflanzliche Rückstände, verwendet werden. Hierzu gehören Baum- und Strauchschnitt, zersägte Baumstämme und ähnliches. Die Größe des Osterfeuers muss sich daran orientieren, was im Rahmen der Brauchtumspflege für Osterfeuer ortsüblich ist. In jedem Fall müssen die Organisatoren dafür Sorge tragen, dass das Feuer innerhalb weniger Stunden abbrennt und nicht tagelang dahinschwelt.
Abfälle dürfen nicht verbrannt werden
Autoreifen, Kartons, Matratzen, behandeltes Holz, wie Paletten, Fenster und Türen und andere Abfälle dürfen keinesfalls mit dem Osterfeuer verbrannt werden. Darüber hinaus darf ein Osterfeuer keinesfalls mit Benzin, Diesel oder anderen Brandbeschleunigern entzündet werden. Auch darf das Material nicht länger als 14 Tage auf dem Brennplatz lagern und die Brauchtumspflege muss innerhalb der örtlichen Gemeinschaft stattfinden. Private Osterfeuer von einzelnen Personen oder Gruppen sind mit dem Begriff der Brauchtumspflege keinesfalls zu vereinbaren.

Nicht zuletzt müssen auch die Bestimmungen des Niedersächsischen Naturschutzgesetzes beachtet werden. Aus diesem Grund muss das Brennmaterial, wenn es innerhalb von 14 Tagen angesammelt wurde, ein bis zwei Tage vor dem Abbrennen umgeschichtet werden. Nur so kann eine Gefährdung von Vögeln und Kleintieren, die möglicherweise in dem Material Unterschlupf gefunden haben, ausgeschlossen werden.
Feuer sind anzumelden, Verantwortliche zu benennen

Vereine, Verbände und Feuerwehren, die ein Osterfeuer organisieren, sollten das Abbrennen rechtzeitig bei dem jeweils örtlich zuständigen Ordnungsamt anmelden. Hierbei sind auch verantwortliche Personen zu benennen, die das Abbrennen überwachen. Diese Personen müssen dann auch dafür Sorge tragen, dass die Brennstelle innerhalb von 10 Tagen aufgeräumt und etwaige Reste ordnungsgemäß entsorgt werden.

Für weitere Informationen steht der Fachdienst Umwelt unter der Rufnummer 05121/309-555 oder per E-Mail unter Gerald.Baelkner@landkreishildesheim.de gern zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle des Landkreises Hildesheim

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