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Landkreis Hildesheim: Informationen zur Einweihung des Leine-Heide-Radwegs am 7.6.2012

Pressemeldung vom 1. Juni 2012, 10:57 Uhr

Der Anstoß kam bereits 2007 aus der Leader-Region Leinebergland: Die Routenoptimierung des Leine-Heide-Radwegs im Landkreis Hildesheim. Unter dem Motto „Weg von der Straße – Ran an den Fluss“ sollte die Führung des Leine-Heide-Radwegs für Radwanderer attraktiver werden. Daraus entwickelte sich ein Projekt, welches letztendlich nicht nur die Grenzen der Leader-Region, sondern auch des Landkreises Hildesheim überschreiten sollte. Zwischen Kreiensen im Landkreis Northeim bis Pattensen in der Region Hannover wurde der Radweg zum Teil neu trassiert und ausgebaut.

Während die meisten Baumaßnahmen bereits im Jahr 2011 umgesetzt werden konnten, ist nun auch der letzte Bauabschnitt zwischen Freden und Beulshausen fertig gestellt worden. Ein Abbruch der Uferböschung an der Leine hatte die Realisisierung im vergangenen Jahr unmöglich gemacht. Die Vollendung des Gesamtprojektes wird nun zum Anlass genommen, den Weg offiziell im Rahmen einer Einweihung freizugeben.

Die optimierte Routenführung wurde in enger Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden, Landkreise und dem ADFC entwickelt. Den Förderantrag an die N-Bank erarbeitete die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HI-Reg; die Förderzusage lag Ende 2009 vor. Die Koordination für das Gesamtprojekt und die Abwicklung der Förderung übernahm der Landkreis Hildesheim.

Im Juli 2010 unterzeichneten alle Beteiligten einen Kooperationsvertrag, in dem Sie ihren Willen für die Umsetzung des Projektes bekundeten.

Im Einzelnen wurden folgende Strecken neu- bzw. ausgebaut:
Beulshausen (Gemeinde Kreiensen) – Freden

5,16 km
Freden – Alfeld
0,77 km
Brüggen – Gronau (Laakedamm)
3,73 km
Elze – Nordstemmen
0,15 km
Jeinsen (Stadt Pattensen) – Schliekum (Stadt Sarstedt), straßenbegleitender Radweg
2,22 km
Weiterhin erfolgte eine Neutrassierung zwischen Freden und Alfeld, Gronau und Elze sowie Elze und Nordstemmen.

Zum Projekt gehört ebenfalls eine Neuausschilderung der optimierten Trasse. Weiterhin wurden acht Info-Tafeln errichtet, die dem Radwanderer Informationen zu Sehenswürdigkeiten, aber auch zu Gastronomie, Übernachtungsmöglichkeiten sowie Fahrradwerkstätten bieten.

Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt rund 2,28 Mio €, davon sind etwa 1,5 Mio Zuschüsse (rund 65%) nach EFRE (Europäischer Fond für Regionale Entwicklung) sowie nach Entflechtungsgesetz. Die übrigen Kosten tragen die Städte, Gemeinden und Landkreise.

Der frühere Leine-Radweg von der Quelle in Thüringen bis zur Mündung bei Schwarmstedt wurde im Jahr 2009 bis Hamburg verlängert und firmiert nun unter der Bezeichnung „Leine – Heide – Radweg“. Von den 409 km führen rund 45 km durch den Landkreis Hildesheim. Ging es bei der ersten Ausschilderung noch um eine möglichst einfache Linienführung, die zum großen Teil entlang von Straßen führte, werden inzwischen andere Prioritäten gesetzt: Innerhalb des Landkreises Hildesheim bietet der Leine – Heide – Radweg die Möglichkeit, u. a. das Panorama der Sieben Berge, das Fagus-Werk in Alfeld, die Gronauer Altstadt oder das Schloss Marienburg zu erleben. Die unterschiedlichen Landschaften entlang des Weges wie das Leinebergland im Süden und die Börde im Norden zeigen die Vielfalt des Landkreises. Ein großer Pluspunkt für Radwanderer ist die nahezu parallel verlaufende Bahnstrecke Hannover – Göttingen, über deren Bahnhöfe eine Hin- oder Rückfahrt per Bahn möglich ist und damit auch kürzere Etappen von weniger geübten Radlern gefahren werden können.
Nähere Informationen sind der Homepage www.leine-heide-radweg.de zu entnehmen. Dort gibt es auch eine interaktive Karte sowie zwei Videos, die Lust zur Entdeckung des Weges machen.

Quelle: Landkreis Hildesheim – Pressesprecher

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