Energiewechsel

Hannover: Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz bündelt ihre Kräfte – Meeresforschung weiterentwickeln – Vorreiterrolle in der Energieforschung

Pressemeldung vom 2. Dezember 2013, 10:02 Uhr

Die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz (NWMK) hat sich dafür ausgesprochen, gemeinsam mit dem Bund eine Strategie für die Weiterentwicklung der deutschen Meeresforschung zu erarbeiten. Die Ministerinnen, Senatorinnen und Minister der Länder Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Stadtstaaten Hamburg und Bremen waren sich einig, ihre Kräfte in dieser Frage zu bündeln. Die fünf norddeutschen Bundesländer haben das Potential, in der Meeresforschung gemeinsam Probleme von globaler gesellschaftlicher Relevanz zu lösen, heißt es in einer Strukturanalyse der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen. Die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz hat heute unter Vorsitz der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, in Hannover getagt.

Neben der Meeresforschung stand die Energieforschung im Mittelpunkt der Gespräche. Norddeutschland habe beim Ausbau der Erneuerbaren Energien eine Vorreiterrolle. Das treffe insbesondere auf die Windenergie zu. Um die Herausforderung der Energiewende zu meistern, bedürfe es allerdings noch erheblicher Forschungsanstrengungen. Norddeutschland biete hier mit seinen exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen große Potenziale. Insbesondere in der Windenergieforschung wollen die Länder den Bund zur weiteren Unterstützung der Forschungsaktivitäten auffordern.

Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajic betonte, dass die norddeutschen Länder ihre Position gegenüber dem Bund dadurch stärken, dass sie gemeinsam ihre Ziele verfolgen. Länderübergreifende Interessen würden die Vielfalt und Stärken des norddeutschen Wissenschafts- und Forschungsraums sichtbar machen. Dadurch würden sich neue Spielräume für strategische Ansätze eröffnen.

Weitere Gesprächspunkte waren u.a. der Sanierungsstau bei Forschungsinfrastrukturen sowie aktuelle wissenschaftspolitische Themen auf Bundesebene.

Quelle: Hannover

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