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Göttingen: Verdacht der Untreue – Stadt trennt sich von Mitarbeiter

Pressemeldung vom 21. Juli 2011, 13:26 Uhr

Wegen des Verdachts der Untreue hat die Stadt Göttingen mit einem Mitarbeiter der Sozialverwaltung einen Auflösungsvertrag geschlossen. Dem ehemaligen Beschäftigten wird vorgeworfen, seit mehreren Jahren als zuständiger Sachbearbeiter Geldzahlungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) zu Unrecht auf Konten seiner Ehefrau sowie eines Bekannten überwiesen zu haben.
Dazu nutzte er sogenannte „inaktive Fälle“, die allerdings noch nicht endgültig abgeschlossen waren. Der entstandene Schaden kann sich nach bisherigen Recherchen auf über 50.000 Euro belaufen.
Ausgelöst wurden die verwaltungsinternen Untersuchungen durch einen anonymen Hinweis in der vorvergangenen Woche. Der Mitarbeiter wurde daraufhin am Donnerstag, 7. Juli 2011, vom Dienst frei gestellt. Am letzten Mittwoch (13. Juli) wurde bereits der Auflösungsvertrag geschlossen. Die Stadt hat Strafanzeige erstattet. Die weiteren Ermittlungen liegen in den Händen der Staatsanwaltschaft Göttingen.
Die städtische Sozialverwaltung kümmert sich im Rahmen des SGB II zurzeit um rund 6.800 Bedarfsgemeinschaften. In diesem Jahr werden dabei rund 35 Millionen Euro zur Auszahlung kommen.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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