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Göttingen: Kopfschütteln über Kreishandwerkerschaft

Pressemeldung vom 4. August 2011, 15:06 Uhr

Auf völliges Unverständnis ist im Neuen Rathaus die jüngste Kritik der Kreishandwerkerschaft gestoßen. Aus Verärgerung über die Stadtverwaltung habe man jetzt Anbaupläne für die Geschäftsstelle in der Reinhäuser Landstraße aufgegeben, weil die Vorstellungen zu Größe, Anfahrt und Parkplätzen nicht durchsetzbar gewesen wären.
Nicht erwähnt hat die Kreishandwerkerschaft in ihrer öffentlichen Erklärung, dass ihr seit dem 28. Juni dieses Jahres eine Baugenehmigung der Stadt für ihr Vorhaben vorliegt, mit der auch die angestrebte Vermietung von Räumen an eine Versicherungsgesellschaft und an eine Krankenkasse ermöglicht wird. Unerwähnt bleibt, heißt es in der Stellungnahme der Stadt weiter, dass man der Kreishandwerkerschaft unter Ausschöpfung aller vertretbaren Möglichkeiten des Baurechts sehr weit entgegen gekommen ist und letztlich eine Baugenehmigung erteilt hat.
Die lässt allerdings nicht den Bau von sieben neuen Parkplätzen zu, die die Kreishandwerkerschaft zusätzlich zu den elf von der Stadt bereits genehmigten Einstellplätzen entlang der Reinhäuser Landstraße errichten wollte. Das Grundstück ist aus Sicht der Stadt für einen solchen Mehrbedarf an Parkraum schlichtweg zu klein.

Weitere Gründe für die Versagung von Parkplätzen entlang der Reinhäuser Landstraße: Verlust einer für die Reinhäuser Landstraße prägenden Vorgartenzone sowie Verlust von öffentlichen Parkbuchten, vor allem aber ständige An- und Abfahrten von diesen Parkplätzen über Fuß- und Radweg der Reinhäuser Landstraße hinweg auf diesen viel befahrenen Verkehrsweg.
Dass die Kreishandwerkerschaft dafür kein Verständnis aufbringt und stattdessen auf den Erhalt einer Baugenehmigung mit Verärgerung reagiert, hat im Neuen Rathaus reichlich Kopfschütteln ausgelöst.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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