Energiewechsel

Göttingen: Jurassic Park IV?

Pressemeldung vom 6. Juli 2011, 16:25 Uhr

Kaum zu glauben, aber wahr – ausgerechnet die drei SPD geführten Gemeinden Gleichen, Radolfshausen und Friedland machen sich zusammen mit Duderstadt für die Wiederaufnahme der Südumgehung in das Raumordnungsprogramm stark. Sie setzen sich mit ihrem Einspruch über den erklärten Willen der GöttingerInnen hinweg.

„Dabei haben sie offensichtlich übersehen, dass es die Wiederauferstehung von Dinosauriern nur im Kino gibt“, so Martin Worbes, der umweltpolitische Sprecher der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Nach vielen Jahren der Debatte um eine Umgehungsstraße im Göttinger Süden schien die Diskussion endlich beendet, nachdem sich die Göttinger BürgerInnen in einer Befragung im Sommer 2010 mit eindeutiger Mehrheit gegen die so genannte Südspange ausgesprochen haben.

Wenige Monate später hat die Mehrheit im Kreistag mit den Stimmen der SPD dem Antrag der Grünen Fraktion zugestimmt die gesamte Südumgehung aus dem Entwurf des neuen Raumordungsprogramms zu streichen und diese damit endgültig zu beerdigen,.

Die Grünen in Stadt, Landkreis und den vier genannten Gemeinden haben weiterhin eine klare Linie und lehnen nach wie vor sämtliche Pläne für die Südumgehung ab. Damit respektieren sie das Votum der Göttinger BürgerInnen, die die Kosten und sämtliche negativen Folgen des überflüssigen Bauprojektes zu tragen hätten.

Quelle: Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Göttinger Stadtrat

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