Energiewechsel

Göttingen: Baubeginn im Stumpfebiel

Pressemeldung vom 28. Juni 2012, 15:21 Uhr

Im Zusammenhang mit der Neubebauung des Areals des ehemaligen Stadtbades und der Umgestaltung der Freiflächen am Leinekanal kommt es ab Montag, 2. Juli 2012, auch zu Bauarbeiten in der Straße „Stumpfebiel“. Durch die Umgestaltung der Straße soll neben der Beseitigung von Straßenschäden eine attraktive Wegeverbindung zwischen dem nördlichen Ende der Fußgängerzone über den Waageplatz zum Bahnhof geschaffen werden.
Ein wesentlicher Teil der Umbauarbeiten betrifft die Bushaltestelle Weender Straße West. Um die Bauarbeiten in möglichst kurzer Zeit zügig voranbringen zu können, wird der Busverkehr in den Sommerferien über den Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) umgeleitet. In dieser Zeit sind lediglich die Anlieferung und die Anfahrbarkeit der Anliegergrundstücke sichergestellt. Nach den Sommerferien, ab 02. September, wird die Bushaltestelle Weender Straße West wieder im normalen Takt bedient. Die Bauarbeiten in den Seitenbereichen des Stumpfebiel werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2012 abgeschlossen sein.

Grundlage für die Umgestaltung ist das für die Straßen der Göttinger Innenstadt entwickelte Gestaltungskonzept von 2003. Die Straße wird nach dem Prinzip der klassischen Dreiteilung – Fußweg/Fahrbahn/Fußweg – analog zu den bereits umgestalteten Straßen (Lange-Geismar-Straße, Burgstraße) umgestaltet werden. Die Fußgängerbereiche werden mit großformatigen Natursteinplatten aus Striegauer Granit belegt, die Fahrbahn erhält einen aufgehellten Asphaltbelag. Die Fahrbahnbreite wird auf ein Mindestmaß von 3,50 m reduziert, so dass für Fußgänger/innen und breitere Seitenbereiche zur Verfügung stehen. Im Bereich der Bushaltestelle beträgt die Fahrbahnbreite 6,00 m.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen ca. 730.000 Euro. Für diese Maßnahme liegt ein Förderbescheid in Höhe von 85.000 Euro vor. Ca. 370.000 Euro werden über Anliegerbeiträge und ca. 275.000 Euro aus städtischen Mitteln finanziert.
Der Stumpfebiel ist Anliegerstraße und seit 30 Jahren Teil des Busringes. In den 80ziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Straße letztmalig umgestaltet. Inzwischen häufen sich allerdings die baulichen Mängel, so dass eine Erneuerung der Straße erforderlich geworden ist. Bei Regen bilden sich auf der Straßenoberfläche schnell Pfützen. Der Straßenuntergrund hält den steigenden Belastungen u. a. durch den Busverkehr kaum noch Stand.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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