Energiewechsel

Göttingen-Weende: Patientin mit H1N1-Infektion gestorben

Pressemeldung vom 13. Januar 2011, 08:18 Uhr

Eine 75-jährige Frau aus Göttingen ist am Dienstag (11.01.2011) im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende mit einer H1N1-Infektion (so genannte Schweinegrippe) verstorben. Die Frau wurde am Montagnachmittag (10.01.2011) mit einem Rettungstransportwagen in die Zentrale Notaufnahme (ZNA) eingeliefert. Aufgrund der Krankheitssymptome (akute Luftnot) wurde sie nach einer Primärversorgung sofort auf die Intensivstation in Isolationsbehandlung verlegt. Sie musste umgehend künstlich beatmet werden, da zusätzlich zur Virusinfektion mit dem H1N1-Virus eine schwere bakterielle Lungenentzündung nachzuweisen war. Die bakterielle Infektion führte zu einer schweren Sepsis (Blutvergiftung) mit Kreislaufversagen, woran die Patientin trotz maximaler Intensivtherapie am Folgetag verstorben ist.

Entgegen der Aussage in der Presseinformation der Stadt Göttingen vom heutigen Tage litt die 75-jährige Frau unter Vorerkrankungen. Sie war gefäß- und zuckerkrank. Die Rolle der H1N1-

Infektion im Zusammenhang mit ihrem Versterben ist unklar. Am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende war dies der erste Todesfall eines Patienten mit H1N1-Infektion.

„Es besteht kein Grund zur Verunsicherung“, sagt Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer. „Wie auch in diesem Fall werden alle Patienten mit Verdacht auf eine H1N1-Infektion in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) vorisoliert und bei stationärer Behandlungspflicht unter strengen hygienischen Maßnahmen isoliert behandelt, so dass die Ansteckungsgefahr minimal ist.“

Eine Impfung gegen die Influenza ist unbedingt zu empfehlen. Dies gilt besonders für Schwangere und Patienten mit Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen.

Quelle: Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende gGmbH

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis