Energiewechsel

Göttingen: Umbau der Königsallee / 3. Bauabschnitt ist fertig

Pressemeldung vom 4. Dezember 2013, 11:21 Uhr

Der dritte Bauabschnitt im Rahmen des Umbaus der Königsallee ist fertiggestellt . Zwischen Godehardstraße und Groner Landstraße rollt nach der Freigabe durch Oberbürgermeister Wolfgang Meyer am Mittwoch, 4. Dezember 2013, wieder der Verkehr. Gebaut wurde auf dieser stark belasteten Hauptverkehrsstraße im Nordwesten Göttingens mit einer Unterbrechung im vergangenen Winter seit August 2012. Die Planungs- und Baukosten belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro.
Der Umbau dient der Beseitigung einer Reihe von verkehrlichen Problemen und Defiziten. Jetzt gibt es eine 6,50 Meter breite Fahrbahn, eine Neuordnung der Parksituation, neben dem Fuß- einen auf Hochbord geführten Radweg, eine sogenannte Querungshilfe zur Sicherung eines Schulweges sowie weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. 16 Bäume tragen zur angenehmeren Ausgestaltung des Straßenraums bei. Erneuert wurden die Ampelanlage im Einmündungsbereich zur Groner Landstraße, die Straßenbeleuchtung sowie alle Verkehrszeichen und Markierungen.
Neben der städtischen Tiefbauverwaltung, die u.a. Asphalt auf rund 5.000 Quadratmetern aufbringen und etwa 6.800 Quadratmeter Rad- und Gehwege sowie Parkbuchten pflastern ließ, waren vor Ort auch die Göttinger Entsorgungsbetriebe, die Stadtwerke Göttingen AG sowie die E.ON Mitte AG mit Leitungs- und Kabelverlegungen aktiv.
Zur Vorgeschichte:
Die Königsallee ist für alle Verkehrsarten eine wichtige Verbindungsachse zwischen den Stadtteilen Holtensen, Holtenser Berg, Hagenberg sowie von Bereichen von Grone mit der Innenstadt und dient darüber hinaus auch dem überörtlichen Verkehr aus dem nordwestlichen Umland.
Als stark belastete Hauptverkehrsstraße wies die Königsallee erhebliche verkehrliche und gestalterische Defizite auf, die die Bedingungen für die unterschiedlichen Nutzungen (Wohnen, Gewerbe/Handel, Verkehr) stark beeinträchtigten. Dies war Anlass für die Planung einer grundlegenden Neugestaltung des Straßenraums zwischen der Groner Landstraße und dem Elliehäuser Weg. Durch die Westumgehung seit Herbst 1996 und dadurch bereits erreichte Verlagerungen im Schwerverkehr ergaben sich zusätzliche Umgestaltungsgründe und -spielräume.
Als 1. Bauabschnitt wurde daher bereits 1998 die Einmündung Königsallee / Grätzelstraße zu einem Kreisverkehr umgebaut und im Jahr 2000 als 2. Bauabschnitt die Strecke zwischen der Grätzelstraße und der Godehardstraße einschließlich der Einmündung mit der Godehardstraße – ebenfalls als Kreisverkehr. 2012 /2013 folgte der jetzt fertig gestellte Abschnitt zwischen Godehardstraße und Groner Landstraße. 2014 soll der Gesamtumbau der Königsallee durch Arbeiten zwischen dem Elliehäuser Weg und der Grätzelstraße endgültig abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 6,1 Millionen Euro, für die es zu 60 Prozent eine öffentliche Förderung gibt.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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