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Göttingen: Stadt entsorgt Kieselrot / Informationsveranstaltung

Pressemeldung vom 29. November 2016, 13:31 Uhr

Weil die Stadt Göttingen plant, 2017 den an drei Standorten im Stadtgebiet gelagerten Kieselrotbelag auf eine zertifizierte Deponie bringen zu lassen, kommt es am Freitag, 2. Dezember 2016, zunächst zu einer Informationsveranstaltung für alle beteiligten Einrichtungen. Um die umfassende Information über die Thematik und die Beantwortung aller Fragen geht es ab 16.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Grone, Backhausstraße 14. Dazu hat Stadtbaurat und Umweltdezernent Thomas Dienberg die betroffenen Schulen, ihre Elternvertretungen, Ortsräte und die Göttinger Sport und Freizeit GmbH eingeladen. Zum Hintergrund: Nachdem Anfang der 1990er Jahre bekannt wurde, dass der auf drei Spiel- und Sportplätzen im Stadtgebiet genutzte Kieselrotbelag Dioxinverunreinigungen enthält, wurden diese Böden im Göttinger Stadtgebiet gesichert. Es handelt sich dabei um Flächen im Bereich der Astrid-Lindgren-Schule (Backhausstraße), der Voigt-Realschule (Theodor-Heuss-Straße) und am Maschpark (Maschmühlenweg). Die Sicherung erfolgte nach umweltrechtlichen und technischen Vorgaben, die bis heute Gültigkeit haben. Angestoßen durch eine Anfrage des Schulelternrates und des Fördervereins der Astrid-Lindgren-Schule in Grone hat die Stadt die Bodenbeschaffenheit der drei sanierten Flächen im November 2016 durch einen anerkannten Sachverständigen analysieren lassen. Nach dessen Gutachten besteht durch die Kieselrotbestände auch weiterhin keinerlei Gefährdung. Um den Kieselrotboden jedoch nun endgültig zu entfernen, plant die Stadt, das Material auf den drei Flächen im kommenden Jahr zu einer zertifizierten Deponie bringen zu lassen.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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