Energiewechsel

Göttingen: OB will erste Klimaschutzsiedlung für Göttingen

Pressemeldung vom 26. November 2010, 10:56 Uhr

Oberbürgermeister Wolfgang Meyer hat alle Vorbereitungen für den Bau der ersten Klimaschutzsiedlung in Göttingen treffen lassen. Nach seinen Worten sind die verwaltungsinternen Vorbereitungen für das Projekt jetzt abgeschlossen, so dass ein Investorenauswahlverfahren gestartet werden kann. Bebaut werden soll ein rund zwei Hektar großes, nach Südwesten ausgerichtetes Areal zwischen Von – Witzleben – Straße, Julius – Leber – Weg und Barbarastraße auf den Terrassen in Göttingen – Geismar.

Als energetischen Standard gibt die Stadt die Passivhausbauweise vor. Durch die energieeffziente Bauweise sollen in Kombination mit weiteren Maßnahmen wie z. B. Photovoltaikanlagen „Energieplushäuser“ entstehen. Die Gebäude sollen also insgesamt mehr Energie produzieren als in ihren Haushalten verbraucht wird. CO2-Emissionen, die von den Häusern ausgehen, müssen dadurch – so das Ziel der Stadt – mehr als kompensiert werden.

Ermöglicht werden sollen in der Klimaschutzsiedlung „Sonnenterrasse Bettina – von – Arnim – Straße“ neben dem Geschosswohnungsbau auch andere verdichtete Baustrukturen wie Reihenhäuser oder sogenannte gestapelte Einfamilienhäuser.

Die Stadt habe sich dem Klimaschutz in besonderer Weise verpflichtet, erklärte Meyer. Das sei auch in dem ehrgeizigen, gemeinsam mit der Georg – August – Universität und der Stadtwerke AG für Göttingen entwickelten Klimaschutzkonzept deutlich geworden. Mit der ersten, unter maßgeblicher Beteiligung von Stadtbaurat Thomas Dienberg geplanten Klimaschutzsiedlung wolle die Stadt jetzt beispielhaft die Aspekte von Wohnungs- und Städtebau sowie Architektur unter dem Dach des Klimaschutzes vereinen und damit Maßstäbe für die weitere Stadtentwicklung setzen.

Die politischen Beratungen über das Projekt beginnen am 25. November 2010 mit der förmlichen Beteiligung des Ortsrates Geismar, dessen Tagesordnung für die 31. Sitzung deshalb erweitert worden ist. Anschließend folgen Beratungen im Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke und am 20. Dezember im Verwaltungsausschuss.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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