Energiewechsel

Göttingen: OB begrüßt Bundesinitiative zur Erdverkabelung

Pressemeldung vom 11. Januar 2011, 14:20 Uhr

Der Göttinger Oberbürgermeister Wolfgang Meyer hat die offenbar im Bundeswirtschaft- sowie im Bundesumweltministerium angestellten Überlegungen begrüßt, die Erdverkabelung beim Stromnetzausbau in bestimmten Bereichen zur Vorschrift zu machen. Medienberichten zu Folge wird daran gedacht, die Leitungen immer dann unterirdisch zu verlegen, wenn die geplanten Hochspannungsmasten weniger als 400 Meter Abstand zu Wohnsiedlungen besitzen. Das Energieleitungsausbaugesetz soll entsprechend geändert werden.
Im Rahmen des Raumordnungsverfahren für den Bau der Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar hatte der Rat der Stadt Göttingen 2010 einstimmig beschlossen, die Erdverkabelung der Leitung im gesamten Stadtgebiet zu fordern. In dem Ratsbeschluss vom September vergangenen Jahres war darauf hingewiesen worden, dass der in Göttingen parallel zur Bundesautobahn geführte Trassenkorridor mehrfach einen Mindestabstand von 400 Metern zu Wohngebieten durchschneidet.
Dazu Oberbürgermeister Meyer: „Wenn jetzt aus einer „Kann – Bestimmung“ in bestimmten Bereichen eine Verpflichtung zur Erdverkabelung wird, dann kann das den Durchbruch für den Erfolg unserer Forderungen bedeuten. Die Göttinger Bundestagsabgeordneten rief Meyer auf, sich im Sinne der geplanten Neufassung des Energieleitungsausbaugesetzes zu engagieren.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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