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Göttingen: Museum zeigt Stadtgeschichte im Vorgarten

Pressemeldung vom 14. Juli 2016, 13:14 Uhr

Das Stadt Göttingen hat ein Faltblatt über die stadthistorischen Objekte im Vorgarten des Städtischen Museums am Ritterplan herausgegeben. Darin finden sich Informationen zu unterschiedlichen Exponaten, die interessante Einblicke in die Geschichte von Stadt und Museum geben. Die Veröffentlichung ist im Museum und in anderen Einrichtungen der Stadt erhältlich. Entdeckt werden können die Fassade des Siedentopfschen Hauses aus der Roten Straße, die im Jahr 1905 dem Abschluss der Remise vorgeblendet worden ist, eine gotische Fenstereinfassung aus dem Westgiebel des Kelterbornschen Hauses in der Jüdenstraße und ein Gedenkkreuz aus dem Jahr 1260, das am Papenbusch der Dransfelder St. Martin-Kirche stand. Zudem sind zwei kniende Engel, datiert 1858 und 1885, zu sehen sowie ein Grabstein, der vom ehemaligen Marienfriedhof an der Leinebrücke vor dem Groner Tor stammt. Außerdem steht im Vorgarten eine Polyeder-Sonnenuhr, hergestellt zwischen 1800 und 1850, die zu den wenigen in Deutschland erfassten Sonnenuhren dieser Art gehört. Auf einem weiteren Exponat können Besucherinnen und Besucher sogar verweilen, einer Bank mit einem Frosch. Sie ist ein Geschenk der Göttinger Partnerstadt Thorn in Polen anlässlich der seit 1978 bestehenden Städtepartnerschaft.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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