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Göttingen: Mehr Frauen in Führungspositionen

Pressemeldung vom 16. Dezember 2016, 11:49 Uhr

Mehr Frauen in Führungspositionen innerhalb der Stadtverwaltung – darum geht es in einem Projekt, das das Frauenbüro der Stadt Göttingen jetzt in einer neuen Broschüre dokumentiert und das im kommenden Jahr zu einer Erweiterung des Personalauswahlverfahrens führt. Die Zahlen weisen schon lange auf das Missverhältnis hin: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten der Stadt Göttingen sind weiblich – doch noch nicht einmal ein Drittel der Führungskräfte. Der aktuell gültige Gleichstellungsplan zeigt, dass ein Anstieg auf der Ebene der Fachdienstleitungen festzustellen ist, allerdings bei der nächsten Hierarchiestufe, den Fachbereichsleitungen, der Frauenanteil sogar zurück gegangen ist. Das war ein Anlass, um 2015 mit Interviews in eine Analyse der hemmenden und motivierenden Faktoren einzusteigen und 2016 aus dem dabei ermittelten Bedarf nach mehr Information und Transparenz konkrete Instrumente zu entwickeln. Im neuen Jahr wird deshalb das Personalauswahlverfahren um eine sogenannte Infostunde ergänzt: Die jeweilige Organisationseinheit informiert über die zu besetzende Führungspositionen und interessierte Frauen (und Männer) können „Atmosphäre schnuppern“ und z.B. Arbeitszeitmodelle erfragen. „Wir hoffen, damit das Potenzial möglicher Bewerbungen zu erhöhen und auch die Organisationseinheiten für Veränderungen zu motivieren“, ist sich die Projektgruppe aus Personalverwaltung, Personalvertretung, interessierten Fachbereichsleitungen und Frauenbüro einig. Das Projekt wurde vom Frauenbüro im Rahmen des Landesprogramms „älter, bunter, weiblicher – wir gestalten Zukunft!“ des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung durchgeführt und auf 25 Seiten dokumentiert. Die Broschüre gibt es im Frauenbüro im Neuen Rathaus. Sie steht unter www.frauenbuero.goettingen. de zum Download bereit.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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