Energiewechsel

Göttingen: Kontrollen für eine „Saubere Komposttonne“

Pressemeldung vom 2. Mai 2016, 15:08 Uhr

Kostspielige Probleme in Kompostanlagen vermeiden

Unter dem Motto „Saubere Komposttonne“ führt der Landkreis Göttingen in den nächsten Wochen eine Kontrolle der Komposttonnen am Leerungstag durch. Die Komposttonnen, die mit Störstoffen wie beispielsweise Plastik, Glas, Hausmüll o. ä. verunreinigt sind, erhalten einen Aufkleber mit Erläuterungen. Der Aufkleber fordert dazu auf, die Komposttonnen nur mit Biobfall zu befüllen, damit die Komposttonne weiterhin geleert werden kann. Eine wiederholte falsche Befüllung mit sogenannten Störstoffen wird dazu führen, dass die Komposttonne nicht mehr geleert wird. Der Bioabfall aus den Komposttonnen wird auf den Kompostanlagen in Breitenberg und Dransfeld zu hochwertigem „Duderstädter Kompost“ bzw. „Dransfelder Kompost“ verarbeitet. Voraussetzung für die gute Qualität des erzeugten Kompostes ist das Ausgangsmaterial. Deshalb ist es entscheidend, dass nur kompostierbare, organische Abfälle in der Komposttonne landen. Hierzu zählen: Gemüse- und Obstreste, Kaffeesatz, Brotreste, Eierschalen, Rasenschnitt, Blumen- und Pflanzenreste, Fallobst, Laub, Vertikutiergut. Die nicht zu kompostierenden Stoffe, die sogenannten Störstoffe, haben in den letzten Jahres sehr zugenommen. Für die beiden Kompostanlagen bedeuten diese Störstoffe einen hohen kostspieligen Aufwand. Sie müssen aussortiert und kostenpflichtig entsorgt werden. Kleine Kunststoff- und Glasstückchen lassen sich nicht aussortieren und verbleiben letztendlich im fertig gestellten Kompost. Eine hochwertige Vermarktung des Kompostes, die auch in die Kalkulation der Abfallgebühren einfließt, ist dann nicht mehr möglich: Je sauberer der Inhalt der Komposttonnen, desto besser der Kompost, desto besser für die Abfallgebühren!

Quelle: Landkreis Göttingen

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