Energiewechsel

Göttingen: GRÜNE fordern Durchsetzung des Streusalz-Verbotes

Pressemeldung vom 30. November 2010, 12:53 Uhr

Anlässlich der ersten Schneefälle und Frosttage dieses Winters erinnert der verkehrspolitische Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ulrich Holefleisch daran, dass die Nutzung von Streusalz in Göttingen generell verboten ist. „Der Rat hat dieses Verbot nicht erlassen, weil er Bürger schikanieren will, sondern weil Streusalz deutlich mehr Schaden anrichtet, als beispielsweise abstumpfende Streumittel wie Sand und Split, die nicht weniger wirksam sind“, erläutert Holefleisch.
Die Natrium- und Chlorid-Ionen der Salzlösung schaden dem Boden, den Straßenbäumen, der Vegetation, dem Grundwasser. Obendrein zerfressen sie die Pfoten von Hunden und fördern die Korrosion an Fahrrädern und Autos. „Ich frage mich, warum das Zeug in Göttingen auch in diesem Winter wieder tonnenweise in den Regalen auftaucht und offenbar auch gekauft wird, wenn niemand es verwenden darf“, bemängelt die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion, Marie Kollenrott. Die Göttinger Einzelhändler fordert sie daher auf, den Verkauf von Streusalz vollständig einzustellen oder zumindest durch eine entsprechende Ausschilderung auf das in Göttingen bestehende generelle Streusalzverbot ausdrücklich hinzuweisen. „Es ist völlig inakzeptabel, dass die Stadtverwaltung bei Verstößen gegen das Streusalzverbot immer noch beide Augen zudrückt“, erklärt Kollenrott. Die GRÜNEN fordern die Verwaltung auf, den bestehenden Bußgeldkatalog für Verstöße gegen das Streusalzverbot auch anzuwenden, bei größeren Firmen und Wohnungsgesellschaften sofort und bei Privathaushalten spätestens im Wiederholungsfall.
Ulrich Holefleisch, verkehrspolitischer Sprecher, Tel.: 0551-53089, Mobil: 0173-8898207
Marie Kollenrott, umweltpolitische Sprecherin, Tel.: 0551-49277973

Quelle: Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Göttinger Stadtrat

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