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Göttingen: Göttinger Durchschnittsalter 40,7 Jahre / Statistik- Journal

Pressemeldung vom 12. Dezember 2012, 13:08 Uhr

Das Durchschnittsalter der Göttinger Bevölkerung lag 2011 bei 40,7 Jahren. Weitere Informationen zum Altern in der Stadt, die Wissen schafft, finden sich in der jüngsten Ausgabe des Göttinger Statistik-Journals, einer Publikationsreihe des Fachdienstes Statistik und Wahlen der Stadt. Die Ausgabe 3/2012 dieses vierteljährlichen Berichtsdienstes ist jetzt erschienen. Sie präsentiert für die Monate Juli bis September 2012 und das Quartal 3/2012 eine Vielzahl von Daten und Fakten über die Stadt. Farbige Grafiken im direkten Zahlenkontext erleichtern die Interpretation der tabellarischen Sachzusammenhänge.

Diesen wiederkehrenden Informationsblock zur kontinuierlichen Stadtbeobachtung umrahmen kurze textliche Informationen über Aktuelles und Wissenswertes aus der Göttinger Statistik. Die aktuelle Ausgabe des Journals befasst sich zunächst mit Aspekten der Alterung und dem Durchschnittsalter der Göttinger Bevölkerung in Vergangenheit und Zukunft sowie im Jahr 2011. Die Menschen in Deutschland leben immer länger. Wenn gleichzeitig immer weniger Kinder geboren werden, altert die Bevölkerung. Nach den aktuellen Sterblichkeitsverhältnissen kann ein neugeborener Junge heute mit einem Lebensalter von 78 und ein neugeborenes Mädchen von 83 Jahren rechnen. Eine wichtige demografische Kenngröße für die fortschreitende Alterung ist das Durchschnittsalter.

Das Durchschnittsalter der Göttinger Bevölkerung lag 2011 bei 40,7 Jahren. Den Vergleich mit niedersächsischen Landkreisen und Großstädten muss Göttingen als „junge“ Stadt auch in Zukunft nicht scheuen. 2030 werden die Landkreise Goslar (53,2), Northeim (52,4) und Osterode mit 52,0 Jahren zu den „ältesten“ und
die Städte Hannover (44,2), Hildesheim (43,8) und Göttingen mit 43,0 Jahren zu den „jüngsten“ Landesteilen in Niedersachsen gehören. Innerhalb Göttingens hatten 2011 Hetjershausen mit 47,6 Jahren die „älteste“ und die Nordstadt mit 32,3 Jahren die „jüngste“ Bevölkerung vorzuweisen.

In einem weiteren Beitrag informiert das Journal über Insolvenzen in Göttingen seit 2003 sowie im Jahr 2011. Im Rahmen einer bundeseinheitlichen Insolvenzstatistik liefern seit dem Jahr 2000 die bei den Amts­gerichten angesiedelten Insolvenzgerichte Daten über die Eröffnung oder die Abweisung von Insolvenzverfahren an die Statistischen Landes­ämter. Im Zuge dieser Bericht­erstattung werden seitdem auch detaillierte Daten über Insolvenzverfahren in der Stadt Göttingen ausgewiesen. Seit Beginn der neuen Berichterstattung sind in den Jahren 2003 bis 2011 fast 2.500 Insolvenzen von Unternehmen, Verbrauchern oder anderen Schuldnern angezeigt worden. Im Jahr 2011 landeten 234 Insolvenz-Anzeigen für den Bereich der Stadt Göttingen beim Insolvenzgericht, und zwar für 27 Unternehmen, 150 Verbraucher und 57 übrige Schuldner. Fast zwei Drittel der Anzeigen beziehen sich in der Regel auf Insolvenzen von Verbrauchern. Gegenüber den Jahren 2006 und 2009 mit den meisten Neu­anträgen (jeweils fast 220), ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen in Göttingen derzeit rückläufig.

Die aktuelle Ausgabe des Göttinger Statistik – Journals ist beim Fachdienst Statistik und Wahlen (Dienstgebäude Reinhäuser Landstraße des Neuen Rathauses, 4.OG; Tel.- Nr. 0551 – 400 – 2774; Fax – Nr.: 0551 – 400 – 2409; E-Mail: statistik+wahlen@goettingen.de) erhältlich oder online aufzurufen unter www.goesis.goettingen.de (s. Statistische Publikationen). In der Online-Präsentation des Göttinger Statistischen Informationssystems GÖSIS finden sich auch weitere statistische Informationen zur Stadt Göttingen und ihren Gebietsteilen.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

nid: 1052 | sid: 463

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