Energiewechsel

Göttingen: Göttingen blüht auf

Pressemeldung vom 23. März 2017, 14:25 Uhr

In der Woche des Frühlingsanfangs ist es nicht zu übersehen: Göttingen blüht auf. In den Parks und auf vielen Grünflächen im Stadtgebiet präsentieren sich Krokusse, Narzissen oder Schneeglöckchen in voller Farbenpracht und als Ergebnis langjähriger Arbeit. Seit 1989 hat die Stadt insgesamt knapp 1,5 Millionen Blumenzwiebeln stecken lassen, darunter etwa 45.000 erst im Herbst 2016.

Das Team des Baubetriebshofs hat ganze Arbeit geleistet, auf der Schillerwiese unterstützt von der Beschäftigungsförderung Göttingen und in Weende von einem Schulprojekt der Wilhelm-Henneberg-Schule. Am Ende waren rund 45.000 Zwiebeln in der Erde, davon 17.000 weiße, blaue und gelbe Krokusse, 7000 (Wild-)Tulpen, 2.000 Narzissen, darunter 500 weiße Dichternarzissen. Seit Monaten warten darüber hinaus Winterlinge, Schneeglöckchen, Anemonen und Blaustern darauf, nach und nach ein blühendes Farbenmeer entstehen zu lassen. Schwerpunkt der Standorte waren diesmal die Schillerwiese mit ca. 8.000 Zwiebeln, hauptsächlich Wildarten, der Rosengarten mit ca. 3.000 und Weende, dort an der Stumpfen Eiche und im angrenzenden Schulgarten der Wilhelm-Henneberg-Schule mit ca. 7.500 Zwiebeln. Der Rest ist im Stadtgebiet verteilt.

In der nächsten Zeit wird es Nachpflanzungen geben. Im Frühjahr 2017 sollen weitere 1.500 Zwiebeln gesetzt werden, davon 800 sommerblühende Lilien in verschiedenen Farben und Formen und 700 gelbe und rote Montbretien, u.a. im Rosengarten und auf dem Gelände des Städtischen Museums, aber auch auf Grünflächen an Straßen, wo sich der Fachdienst Grünflächen durch die Montbretien einen schönen farblichen Aspekt zwischen den immergrünen Bodendeckern erhofft.

Für dieses Jahr sind nach Angaben der Verwaltung auch weitere Staudenpflanzungen geplant. Entlang der Geismar Landstraße sowie der Planckstraße und im Bereich des Stauffenberg-Denkmals sollen ca. 750 Wildstauden (ein rot- und ein blaublühender Storchschnabel) diese Flächen bereichern, so wie weitere Prachtstauden und diverse Bodendeckerstauden in verschiedenen Farben im gesamten Stadtgebiet für eine nachhaltige Aufwertung des Stadtbildes sorgen.

Geplant ist außerdem die Neu- bzw. Nachpflanzung von ca. 300 Bodendeckergehölzen. 50 Rosen sind für den Rosengarten am Cheltenhampark vorgesehen. Dort ist die Erweiterung der Rosenbeeteinfassung mit kleineren, gelblaubigen Gehölzen in Vorbereitung. Am Teichweg entlang des Rosengartens wird die Ligusterhecke entfernt und durch eine rotlaubige Buchenhecke ersetzt.

Das mehrjährige Engagement für mehr Winterblüher wie Zaubernuss und Schneeball in der Stadt wird der Fachdienst 2017 vor allem im Cheltenhampark fortsetzen. Im Schattenbereich größerer Bäume ist dort eine Pflanzung von Wildgehölzen geplant u.a. mit Hortensien, aber auch Farnen. Einige Solitärgehölze u.a. gelbblühende Magnolien, kommen zusätzlich an ausgesuchte Standorte.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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