Energiewechsel

Göttingen: Fortbetrieb des Weender Freibads mit neuem Konzept

Pressemeldung vom 19. September 2013, 13:13 Uhr

GRÜNE fordern Kompromissbereitschaft vor der Wiedereröffnung

Nachdem der Stadtrat dem Fortbetrieb des Weender Freibads in der Saison 2014 am Freitag zugestimmt hat, fordert die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN den Förderverein auf, spätestens nach der Bundestagswahl Kompromissbereitschaft zu zeigen und den Entwurf der GöSF als Verhandlungsgrundlage zu akzeptieren. „Die Wiedereröffnung des unsanierten Bades in der alten, unwirtschaftlichen und unzeitgemäßen Form macht keinen Sinn, wenn vor der Saisoneröffnung nicht geklärt ist, wie es nach der Saison weitergeht“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Rolf Becker. „Wenn wir das vorliegende Konzept kaputtreden und die gegenseitigen Anfeindungen und Verletzungen fortgesetzt werden bis kein Konzept mehr die schon aus ökonomischen Gründen erforderliche Akzeptanz findet, ist niemandem geholfen.“

Neues Positionspapier der Fraktion

Becker zeigt sich überzeugt, dass viele Menschen nur deshalb so empört auf die Pläne der GöSF zum Umbau des Bades reagieren, weil die politischen Hintergründe in den Medien – vor allem in Leserbriefen – extrem verkürzt dargestellt werden. Um diese Einseitigkeit der Argumentation etwas zurechtzurücken nimmt die Fraktion nun in einem neuen Positionspapier zum Fortbetrieb des Bades ausführlich Stellung:

www.gruene-goettingen.de/userspace/NS/kv_goettingen/Dateien/Ratsfraktion/PDF/Positionspapiere/130917_Weender_Freibad Positionspapier.pdf<http://www.gruene-goettingen.de/userspace/NS/kv_goettingen/Dateien/Ratsfraktion/PDF/Positionspapiere/130917_Weender_Freibad Positionspapier.pdf>

Becker merkt an, dass die Debatte vor der Bundestagswahl in nicht hinnehmbarer Weise interessengeleitet instrumentalisiert wurde – und das nicht nur parteipolitisch. Hinsichtlich der Wahl der Mittel und Argumente wünscht er sich wieder deutlich mehr Bodenhaftung. „Ich erwarte ein Mindestmaß an Akzeptanz dafür, dass auch die Stadt im Hinblick auf das EHP und städtebaulich berechtigte Interessen verfolgt, die sich in angemessener Weise im Verhandlungsergebnis widerspiegeln müssen. Dazu gehört auch die Einsicht, dass zum Beispiel der Sprungturm für den Badebetrieb nicht zwingend erforderlich ist und die laufenden Kosten in inakzeptabler Weise in die Höhe treibt.“

Quelle: Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Göttinger Stadtrat

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