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Göttingen: FASSADENSANIERUNG AM HOLBORNSCHEN HAUS

Pressemeldung vom 21. Dezember 2016, 12:05 Uhr

Die Sanierungsarbeiten am Holbornschen Haus in der Roten Straße 34 sind abgeschlossen. Deutlich früher als geplant kann sich das Gebäude wieder ohne Gerüst und in seiner ursprünglichen Farbigkeit präsentieren. Sieben Handwerksbetriebe aus der Region um Heiligenstadt, Leinefelde, Quedlinburg und Göttingen waren an den Arbeiten beteiligt, die in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz geplant und ausführt wurden. Die Kosten liegen mit voraussichtlich ca. 550.000 Euro rund 150.000 Euro niedriger als kalkuliert. Nach Aussagen der Stadtverwaltung ist dies auf die reibungslosen Abläufe zurückzuführen, überdies waren die Schäden weniger dramatisch als befürchtet. Häufig bei derartigen Gebäudestrukturen auftauchende bauphysikalische Probleme wurden ebenfalls nicht entdeckt. Während der Bauzeit von neuneinhalb Monaten wurden schadhafte Hölzer und Ausfachungen im Fachwerk ausgetauscht sowie Reparaturen in der Bruchsteinfassade vorgenommen. In diesem Zuge wurde auch die Fassadenfarbe erneuert, die besonders in dem „grünen Teil“ zwischenzeitlich sehr verblasst war. Austausch und Erneuerung schadhafter Bauteile – insbesondere der Hölzer – wurden wie heute üblich deutlich konsequenter vorgenommen als während der letzten Sanierung des Holbornschen Hauses Mitte der neunziger Jahre. Daher wird – so die Stadtverwaltung – diese Sanierung auch erheblich dauerhafter sein. Sanierungsarbeiten im Sockelbereich werden im Zuge der geplanten Umbaumaßnahmen der Roten Straße im kommenden Jahr erfolgen. Das Holbornsche Haus wurde 1266 errichtet und ist damit älter als das alte Rathaus in Göttingen. Es hat im Lauf seiner Geschichte zahlreiche bauliche Umbauten und Veränderungen erfahren. Heute beherbergt das im Besitz der Göttinger Milden Stiftung stehende Gebäude neben Wohnungen die Stadtarchäologie und Veranstaltungsräume.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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