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Göttingen: Elchpreisverleihung am Sonntag

Pressemeldung vom 10. Januar 2017, 15:58 Uhr

Der Satirepreis „Göttinger Elch“ geht 2017 an den Zeichner, Maler, Fotografen und Objektemacher Gerhard Glück. Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Lebenswerk vergeben und ist mit 3.333 Euro und einer silbernen Elchbrosche dotiert. Die feierliche Verleihung, an der auch frühere Preisträger/innen teilnehmen werden, findet am Sonntag, 15. Januar 2017, ab 11.00 Uhr im Deutschen Theater Göttingen statt. Die Laudatio hält der Schweizer Publizist und Verleger Peter Baumann. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler steuert ebenso wie der Elch-Preisträger von 2007, Ernst Kahl, ein Grußwort bei. Der Frankfurter Satiriker, Autor und Mitbegründer des Titanic-Magazins Pit Knorr gratuliert dem neuen „Elch“ mit einer „Hessischen Lesung“. Wenige Karten sind gegenwärtig noch an der Theaterkasse zu haben. Die Ausstellung „Glücks heile Welt“ wird bereits am Sonnabend, 14. Januar 2017, um 18.30 Uhr im Alten Rathaus eröffnet und ist dort bis zum 26. März zu sehen. Zur Eröffnung sprechen die Göttinger Kulturdezernentin Petra Broistedt und der Frankfurter Kunstkritiker Rudolf Schmitz.

Gerhard Glück wurde 1944 in Bad Vilbel geboren und wuchs in Frankfurt a.M. auf; er studierte in Kassel Grafik-Design und Kunsterziehung. Ab 1972 veröffentlichte er Cartoons in der Hessischen Allgemeinen, schuf Titelbilder und Illustrationen für das Magazin der Süddeutschen Zeitung, arbeitete u.a. für das manager magazin. Seit 1991 erschienen seine Bilder monatlich in NZZ-Folio, der Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung, und seit 1994 im Satiremagazin Eulenspiegel. Glücks Bücher, Bilderbücher und illustrierte Ausgaben der Gedichte von zum Beispiel Heinz Erhardt, Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern verlegt der Lappan Verlag in Oldenburg. Der Künstler erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Goldmedaille des Art Directors Club Deutschland und mehrfach den „Deutschen Karikaturenpreis“. Glück lebt mit seiner Frau Ingrid in Kassel. „Glück“, so die Jury in ihrer Begründung, „ist einer der ganz Großen der Komischen Kunst – ein Spiegelmacher höchst eigenwilligen und einzigartigen Zuschnitts, ein bildnerischer Verführer sondergleichen, ein heimlicher Lehrmeister und ein großartiger Schalk der langen Reihe der Vor-Preisträger überaus angemessen und ebenbürtig… Ridentem dicere verum! Ein „Elch“ für den Glück, ein Glück für den Elch!“ Weitere Information zum Elch-Preis unter www.goettinger-elch.de

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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