Energiewechsel

Göttingen: Django Asül eröffnet Kultursommer-Kabarettreihe

Pressemeldung vom 30. Juli 2014, 10:54 Uhr

Ein Großer seines Genres, der Kabarettist Django Asül, macht den Auftakt beim Göttinger Kultursommer 2014. Er stellt sein neues Programm „Paradigma“ am Donnerstag, 31. Juli 2014, ab 20.00 Uhr im Deutschen Theater in Göttingen vor. Karten gibt es noch im Vorverkauf bei allen bekannten Göttinger Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse im Deutschen Theater. Eintritt: 22 € / 19 € / 16 € / 11 €; jeweils 3 € Ermäßigung.
Was zum Programm noch zu sagen wäre: Wie so vieles Gute kommt auch das Wort Paradigma aus dem Griechischen. Es kann Beispiel oder Vorbild heißen. Oder aber Abgrenzung oder gar Weltsicht. Und je präziser die Sicht auf diese Welt, umso mehr wird deutlich: So geht es nicht weiter. Es braucht einen Paradigmenwechsel. Die Parameter müssen neu eingestellt werden. Alles muss hinter-, wenn nicht sogar vorderfragt werden.
Ein Ruck geht durch Deutschland: In Stuttgart haben Bürger verhindert, dass ein Bahnhof gebaut wird. In Berlin haben Politiker verhindert, dass ein Flughafen gebaut wird. Um in München Neubauten zu verhindern, werden nachträglich Fliegerbomben verbuddelt. Das Land zeigt sich aufgebracht, jedoch äußerst flexibel. Es läuft viel schief, aber es läuft wunderbar.
Da ist es auch zu verkraften, dass Europa zu einer jämmerlichen Trabantenstadt von Germany geworden ist. Der Kontinent begab sich einst auf die Reise ins Paradies und endete als überschuldeter Zombie. Darum steckt Deutschland seine Energie lieber in die Energiewende. Denn die Bundesregierung hat erkannt: Ein Blackout ist besser als ein Burnout.
Django Asül, bekannt für Risikoscheu und endlose Weisheit, sieht daher endgültig ein: Nur als Deutscher lassen sich die Herausforderungen der Zukunft und vor allem der Gegenwart bewältigen. Als frisch gekürter Deutscher sieht er die Realität fortan ganz anders. Das neue Soloprogramm Paradigma ist somit auch eine Reise zum Ich. Mit dem Ziel, in seiner eigenen Welt anzukommen. Extra nach Bayern muss er nicht mehr. Denn dort ist er schließlich schon immer.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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