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Göttingen: Depotentdeckungen im Städtischen Museum

Pressemeldung vom 7. Dezember 2012, 12:41 Uhr

Die „Depotentdeckung Dezember“ des Städtischen Museum Göttingen am Ritterplan präsentiert drei Fächer des 18. Jahrhunderts. In jener Zeit entwickelte sich der Fächer vom kostbaren Luxusgegenstand zum modischen Attribut der bürgerlichen Frauenkleidung. Fächer wurden aus geleimtem Papier, hauchdünnem Leder oder Seide gefertigt. Häufig waren sie bemalt mit biblischen Szenen, mythologischen Themen oder heiteren Motiven in idealisierter Natur. Die Stäbe wurden aus kostbaren Materialien wie Elfenbein mit Perlmutt-, Gold- und Silberauflagen und Schnitzereien hergestellt.
Fächer waren auch Accessoires für die nonverbale Kommunikation zwischen Frau und Mann. Im Mittelpunkt der Depotentdeckung steht ein sogenannter Konversationsfächer aus bedrucktem, koloriertem Papier. Er zeigt 25 Fragen und Antworten in Französisch auf. Sie ermöglichten einem heimlichen Paar eine Annäherung inmitten einer Gesellschaft.
Mit der Dezember-Präsentation beendet das Museum seine Reihe Depotentdeckung. Informationen auch unter www.museum.goettingen.de

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

nid: 265 | sid: 463

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