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Göttingen: Broschüre zur Expertise „Teilzeitausbildung in der Altenpflege“

Pressemeldung vom 12. Dezember 2013, 13:30 Uhr

Mit einer Broschüre informiert das Frauenbüro der Stadt Göttingen über die Ergebnisse der Expertise „älter, bunter, weiblicher – Teilzeitausbildung in der Altenpflege“. Auf 36 Seiten stellt die Veröffentlichung unter anderem die Rahmenbedingungen, vier Praxisbeispiele sowie Maßnahmenvorschläge zur Förderung und Umsetzung einer solchen Teilzeitausbildung in Göttingen vor. Sie kann ab sofort beim Frauenbüro im Neuen Rathauses, 8. Obergeschoss, Zimmer 830, Hiroshimaplatz 1-4, abgeholt werden und steht außerdem im Internet unter www.frauenbuero.goettingen.de<http://www.frauenbuero.goettingen.de> > Aktuelles zum Download bereit.

Die Ergebnisse der Untersuchung sollen dazu beitragen, die Zahl der Angebote der Teilzeitausbildungen insbesondere für Alleinerziehende und Personen mit Pflegeaufgaben zu erweitern und dem zunehmenden Fachkräftemangel im Bereich der Altenpflege entgegen zu wirken. Die Expertise verdeutlicht, dass Behörden und Einrichtungen für den Erfolg einer solchen Ausbildung vor allem eine verlässliche Kinderbetreuung, die angemessene Begleitung der Auszubildenden und deren Existenzsicherung sicherstellen müssen.

Neben Praxisbeispielen aus anderen Bundesländern beinhaltet die Veröffentlichung auch einen „Göttinger Ansatz“ mit verschiedenen Maßnahmenvorschlägen, der in drei Fachgesprächen entstand. Dabei diskutierten Vertreter/innen von regionalen Pflegeeinrichtungen und Pflegeschulen, der Landesschulbehörde und der Agentur für Arbeit über die Umsetzbarkeit der Teilzeitausbildung. Der „Göttinger Ansatz“ wurde am Montag, 9. Dezember 2013, dem Ausschuss für Allgemeine Angelegenheiten, Integration und Gleichstellung vorgestellt.

Die Expertise entstand im Rahmen des Programms „Älter, bunter, weiblicher – Wir gestalten Zukunft!“ des Niedersächsischen Ministeriums für Familie, Frauen, Soziales, Gesundheit und Integration, das gemeinsam mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Projekte zur geschlechtergerechten Gestaltung des demografischen Wandels entwickelt und umsetzt.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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