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Göttingen: Bildungsangebote für Frauen und Mütter und Väter in

Pressemeldung vom 11. Januar 2017, 11:42 Uhr

Frauen und Männer, die ihre Berufstätigkeit für die Arbeit in der Familie unterbrochen haben, finden im Weiterbildungsprogramm „Zurück in den Beruf“ zahlreiche Angebote. „Wer während der Elternzeit beruflich am Ball bleiben oder als Berufsrückkehrerin die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern will, findet im Programm vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten“, betont Ina Langanke, die Leiterin der städtischen Koordinierungsstelle „Frauenförderung in der privaten Wirtschaft“ und Initiatorin des Programms.

Mehr als 30 Weiterbildungen finden in Kooperation mit der Volkshochschule Göttingen Osterode gGmbH in Stadt und Landkreis Göttingen statt. Ein Bewerbungscheck für Wiedereinsteigerinnen wird ebenso angeboten wie Seminare zum selbstbewussten Auftreten und zu sicherer Verhandlungsführung. Selbstverständlich können auch die eigenen Kenntnisse am PC aufgefrischt oder verbessert werden – von gängigen Anwendungsprogrammen oder Aufbaukursen bis zum Schreibtechniktraining am PC reicht die Palette im EDV-Bereich. Frauen, die sich selbstständig machen wollen oder unternehmerisch tätig sind, finden im gemeinsam mit der Gründungsberatung Mobil initiierten Gründerinnenfrühstück und Chefinnenabend eine gute Gelegenheit, sich fortzubilden und auszutauschen.

„Zu ermäßigten Preisen können Elternzeitler und Frauen, die seit einem Jahr nicht versicherungspflichtig beschäftigt sind und kein Arbeitslosengeld beziehen, an den Kursen teilnehmen“, beschreibt Langanke die Förderbedingungen, aber natürlich könnten auch beschäftigte Frauen die Angebote nutzen.

Für speziellere berufliche Weiterbildungen – also auch außerhalb der Angebote des Programms „Zurück in den Beruf „- kann ein Weiterbildungsscheck bei der Koordinierungsstelle beantragt werden. Mit ihm werden die Kosten der individuellen Fortbildung bis zu 50 Prozent (aber maximal 100 Euro) aus Projektmitteln bezuschusst. Frauen und Männer in Elternzeit, Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer, erwerbslose Frauen ohne Leistungsbezug und Frauen mit geringfügigem Einkommen können den Weiterbildungsscheck nutzen. „Auch beschäftigte Frauen können den Scheck beantragen, wenn die Fortbildung ihre Führungskompetenz erhöht,“ ergänzt Langanke. Das mit Mitteln der Stadt, des Landkreises, des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union ausgestattete Budget sei natürlich begrenzt, es werde aber empfohlen, diese besondere Förderung für die berufliche Weiterbildung zu nutzen und sich bei der Koordinierungsstelle über die Zuschussberechtigung zu informieren.

Zur Unterstützung des Wiedereinstiegs in die Arbeitswelt bietet die Koordinierungsstelle Frauen aus Stadt und Landkreis Göttingen wieder persönliche und vertrauliche Beratung zu Fragen der Berufsrückkehr an. Der Weiterbildungsscheck und das Programm „Zurück in den Beruf“ sind bei der Koordinierungsstelle „Frauenförderung in der privaten Wirtschaft“, Stadt Göttingen, Neues Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4, erhältlich und lassen sich im Internet unter www.frauen-wirtschaft.de downloaden.

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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