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Göttingen: Anerkennungsleistung für ehemalige, deutsche Zwangsarbeiter

Pressemeldung vom 17. Oktober 2016, 13:28 Uhr

Mit Blick auf eine Ende des Jahres 2016 auslaufende Frist weist das Niedersächsische Innenministerium auf Anerkennungsleistungen für ehemalige, deutsche Zwangsarbeiter im Rahmen der sogenannten ADZ-Anerkennungsrichtlinie hin: „Auf An­trag kön­nen ehe­ma­li­ge, deut­sche Zwangs­ar­bei­ter, die als Zi­vil­per­so­nen auf­grund ih­rer deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit oder Volks­zu­ge­hö­rig­keit kriegs- oder kriegs­fol­gen­be­dingt zur Zwangs­ar­beit her­an­ge­zo­gen wur­den, ei­nen ein­ma­li­gen An­er­ken­nungs­be­trag in Hö­he von 2.500 Eu­ro er­hal­ten. Das Bundesinnenministerium hat dazu die Richtlinie der Bundesregierung über eine An­er­ken­nungs­leis­tung an ehe­ma­li­ge deut­sche Zwangs­ar­bei­ter vom 7. Juli 2016 bekanntgemacht. Die Durch­füh­rung der Richt­li­nie der Bun­des­re­gie­rung über ei­ne An­er­ken­nungs­leis­tung an ehe­ma­li­ge deut­sche Zwangs­ar­bei­ter erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt. Die Vor­aus­set­zun­gen zum Er­halt der Leis­tung sind in der AdZ-An­er­ken­nungs­richt­li­nie nä­her ge­re­gelt. Der Antrag ist bis spätestens 31. Dezember 2017 – Ausschlussfrist ! – an das Bundesverwaltungsamt – Außenstelle Hamm, Alter Uentroper Weg 2, 59071 Hamm (Westfalen), zu richten. Der Richt­li­ni­en­text, das An­trags- und Voll­machts­for­mu­lar, so­wie ein Merk­blatt mit Aus­füll­hin­wie­sen stehen zum Dow­n­load unter http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_BT/Zwangsarbeiter/zwangsarbeiter_node.html zur Ver­fü­gung. Dort können auch In­for­ma­tio­nen in rus­si­scher, pol­ni­scher, ru­mä­ni­scher und eng­li­scher Spra­che auf­ge­ru­fen wer­den.“

Quelle: Göttingen – Öffentlichkeitsarbeit

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